Mein Blog "Sturmblüten & Regentänze"

Huhu!
Ja, ich blogge auch. Sobald ein Buch verschlungen habe, bewerte ich es und lade eine Rezension auf den Plattformen Amazon, Lovelybooks und Facebook hoch.
Das hier sind ein paar meiner bisher geschriebenen Rezensionen!

Ein Kleid aus Seide und Sternen von Elizabeth Lim

 

Rezension zu – „Ein Kleid aus Seide und Sternen“ von Elizabeth Lim

 

Eckdaten:

 

Titel: Ein Kleid aus Seiden und Sternen 1

Teil einer Reihe: Band 1

Seiten:  448 Seiten (Amazon)

Genre: High Fantasy

Autor: Elizabeth Lim

Verlag: Carlsen Verlag

 

Klappentext:

 

Maia Tamarin träumt davon, die beste Schneiderin des Reiches zu werden. Sie lernt diese Kunst von ihrem Vater und ist sehr begabt, aber als Mädchen ist ihr die Ausübung dieses Berufes untersagt. Als der Kaiser einen Wettbewerb um den Posten des Hofschneiders ausruft, fasst sie einen gewagten Plan: Verkleidet als Junge reist sie unter dem Namen ihres Bruders an den Hof, um für ihren Traum zu kämpfen. Unter den zwölf Schneidern, die sich bewerben, herrscht hohe Konkurrenz, das Leben am Hof ist von Intrigen bestimmt – und keiner darf Maias Geheimnis erfahren, denn dann erwartet sie der Tod. Doch schon bald zieht sie die Aufmerksamkeit des geheimnisvollen Magiers Edan auf sich: Er scheint ihre Verkleidung zu durchschauen. Und Maia braucht seine Hilfe, um die schier unmögliche letzte Aufgabe des Wettbewerbs zu erfüllen: Sie muss drei magische Kleider für die kaiserliche Prinzessin nähen, die aus Elementen der Sonne, der Sterne und des Mondes gewirkt sind. Zusammen mit Edan begibt sich Maia auf eine gefährliche Reise, die sie fast alles kostet, was ihr lieb und teuer ist …

 

Cover:

Eines der schönsten Cover, die Kopainski gezaubert hat <3 Ich bin absolut verliebt!

 

Inhalt:

Maias größter Traum ist es die kaiserliche Schneiderin zu werden. Doch Frauen dürfen keine Schneider werden. Die Geschichte ist ein wenig an Mulan angelehnt, eine Kriegerin, die sich als Mann ausgibt, um dem Kaiserreich zu dienen. Genau das tut Maia auch, wenn weder ihr vom Krieg zurückgekehrter Bruder, noch ihr kranker Vater können ihr Handwerk ausführen.

Aber auf dem kaiserlichen Hof wird alles anders …

 

Meine Meinung:

Das 1/3 des Buches war grandios! Der Schreibstil ist malerisch und regt zum Weiterlesen an.  Am kaiserlichen Hof muss Maia, die sich als Mann ausgegeben hat, ihr Geschick beweisen und für Lady S. ständig neue Sachen schneidern. Das Ganze ist ein Wettbewerb, der sich als ziemlich gefährlich entpuppt, denn jeder will der kaiserliche Schneider werden.

Als Edan auftaucht, der anfangs sehr zwielichtig erscheint, dachte ich mir: jetzt kanns nur noch spannender werden. Aber das Buch beginnt an Spannung zu verlieren, da sich etliche Widersprüche und Umsetzungslücken zeigen. Edan war mir unfassbar sympathisch geworden, während Maia mir unsympathischer wurde. Sie legt eine gewisse Naivität an den Tag, die sich immer wieder und wieder in den Kapiteln beweist, was auf Dauer leider in meinen Augen zu viel wurde.

Als die beiden die Reise durch das Land beginnen, waren die Prüfungen viel zu schnell vorbei und man kam gar nicht dazu, das Setting auf sich wirken zu lassen. Alles wurde schnell geschrieben und zu wenig beschrieben. Wo man hätte mehr Spannung einbauen müssen, wurden ganze Szenen/Augenblicke einfach übersprungen. Die Liebesgeschichte ist in sich widersprüchlich, was mich leider immer wieder stutzig werden ließ. Es macht das Knistern zwischen den beiden kaputt.

(Spoiler) Ein Beispiel ist hierfür: Edan sagt ständig zu Maia, dass sie nicht zusammen sein können und keine gemeinsame Zukunft haben, weil er der Zauberer des Königs ist und sie die Schneiderin. Ein Kapitel weiter reden die beiden aber schon über Kinder, Haus, etc. (Spoiler Ende)

Solche Sachen gab es ständig immer wiederkehrend im Buch und fand ich persönlich eher stockend für die Geschichte.

 

FAZIT:

Eine wunderschöne, chinesisch angehauchte Welt, die an die Geschichte von Mulan erinnert und voller Magie ist. Allerdings mit einigen kleinen Makeln, die sich durch die gesamte Geschichte ziehen und eher störend sind. Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht ganz packen, dafür war mir jedoch Edan sympathischer als Maia. Ich vergebe 3/5 Sternen.

 

Liebe Grüße

Sturmblüten & Regentänze

Nevernight - Die Prüfung von Jay Kristoff (Band 1)

JAHRESHIGHLIGHT 2020



Titel: Nevernight
Untertitel: Die Prüfung
Band 1 von 3
Autor: Jay Kristoff
Format: Hörbuch, eBook, Hardcover
Spieldauer: 22 h und 37 min

Klappentext:
Mia Corvere kennt nur ein Ziel: Rache. Als sie noch ein kleines Mädchen war, haben die Mächtigen des Reiches ihren Vater als Verräter an der Itreyanischen Republik hinrichten und ihre Mutter einkerkern lassen. Mia selbst wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen. Mercurio ist jedoch kein gewöhnlicher Bürger der Republik, er bildet Attentäter für einen Assassinenorden aus, die Rote Kirche. Und Mia ist auch kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Schattenkatze begleitet. Um ihre Ausbildung abzuschließen, muss Mia sich auf den Weg zur geheimen Enklave der Roten Kirche machen, wo sie eine gefährliche Prüfung erwartet...

Cover: Einfach perfekt <3 Es besitzt schon die passende Stimmung, die euch im Buch erwartet.

Meine Meinung:
Erst einmal möchte ich sagen, dass Nevernight mein erstes Grimdark Fantasy Buch war, das ich gelesen habe. Das Subgenre unterscheidet sich zu Dark Fantasy, da es ziemlich wüst und düster zugeht und die Heldin meistens schon mehrere Menschen getötet hat oder sogar eine Art Anti-Held ist.
Als ich mit Nevernight begonnen habe, habe ich die Geschichte schon allein wegen des malerischen, verdammt guten Schreibstils geliebt. Jay schreibt so gut, so bildlich und detailgetreu, dass man einfach in die Geschichte hineingesogen wird.
Zu Beginn lernen wir Mia als taffes, unerschrockenes Mädchen kennen, dass sich die Jungfräulichkeit von einem x-beliebigen Mann nehmen lässt, bevor sie sich zu der Roten Kirche aufmacht, wo sie eine tödliche Klinge werden will. Denn Mia sinnt auf Rache, da die Luminati ihre Familia töteten.
Die Welt von Nevernight ist genial, einzigartig, atemberaubend. Es gibt so viele Details, doch man versteht jedes einzelne. Jay versteht es, sie Stück für Stück zu erklären. Man wird also nicht mit zu vielen Informationen bombardiert.
Das Buch hat einige Seiten zu erzählen, doch keine einzelne davon war langweilig. Gerade zum Schluss wollte ich immer mehr und mehr lesen, da es so unfassbar spannend war! Gott sei Dank gibt es schon alle 3 Teile !!!
Ich liebe diese Geschichte. Die Charaktere gehen tief, die Plottwists hauen einen um und man weiß nie was als nächstes passiert. Der Nervenkitzel war noch nie so stark und ich muss ehrlich gestehen, dass mich seit meinem Jahreshighlight 2019 keine Geschichte mehr so begeistert hat. Genau deswegen zähle ich Nevernight zu meinen aktuellen Jahreshighlight 2020.
Mias Geschichte hat einfach alles, was ein Leserherz braucht. Spannung, Action, Charaktertiefe, überraschende Wendungen, geniale, detailreiche Fantasywelt und eine geniale, düstere, taffe Protagonistin.
Ich könnte euch noch Stunden davon erzählen, was meine Lieblingsszenen waren, was ich genial fand und was mich so richtig überrascht hat, aber dann würde ich spoilern.

Fazit: Nevernight hat mein Herz erobert, mit allem, was die Geschichte zu bieten hat. Wenn ihr also absolute Fans von Dark Fantasy und Anti-Helden seid, die dunkle Vergangenheiten besitzen, dann lest Nevernight! LEST ES! Ich kann euch nur von meiner Seite sagen, dass ich restlos begeistert bin und diese unglaubliche Geschichte nur jedem ans Herzen legen kann.
Eindeutig ein JAHRESHIGHLIGHT 2020!

5++++++++/5 Sterne.

Wie die Erde um die Sonne von Brittainy C. Cherry


Ich glaube, es gibt kein Buch von Brittainy, das mich bisher enttäuscht hat und damit meine ich keines ihrer Element-Reihe. Jedes von ihnen besaß seine eigene Magie und jedes Mal sogen mich ihre Geschichten inmitten dieser wundervollen Welt.

Wie auch hier bei Lucy und Graham war ich wieder voll im Geschehen. Ich habe geweint, geliebt und gelacht. Mit ihrem vollkommen einnehmenden Schreibstil und den tiefen Gefühlen zwischen den Zeilen hat sie mich vollkommen in ihren Bann gezogen <3

Anfangs dachte ich wirklich aus Graham und Lucy könnte nie etwas werden, die beiden waren wie Licht und Schatten, schwarz und weiß. Sie unterschieden sich in allem und ich dachte wirklich, dass diese Beziehung schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt sein würde ...

Dann kam Talon. Ein Mädchen, dass die Verbindung zwischen den beiden erst erschuf und ihr Band miteinander so stark werden ließ, dass sich die Geschichte plötzlich um 180 Grad drehte.

Auch dieser Teil hat mich so berührt, dass er es sogar an Platz 2 meiner Lieblingsbücher dieser Reihe geschafft hat. An 3. Stelle kommt "Wie die Stille meiner Worte", während "Wie das Feuer zwischen uns" ungeschlagen auf Platz 1 bleibt =)

Fazit: Ich kann nur sagen: LEST IHRE BÜCHER! Ich liebe Brittainys Geschichten und kann es kaum erwarten, bald in eine weitere Welt von ihr hineinzutauchen. <3

5/5 Sterne.



Die Chroniken von Alice, Finsternis im Wunderland von Christina Henry

Klappentext:

Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, während sie selbst sich an nichts erinnert. Weder, warum sie sich an diesem grausamen Ort befindet, noch, warum sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren quälen. Als ein Feuer im Hospital ausbricht, gelingt Alice endlich die Flucht. An ihrer Seite ist ihr einziger Freund: Hatcher, der geisteskranke Axtmörder aus der Nachbarzelle. Doch nicht nur Alice und Hatcher sind frei. Ein dunkles Wesen, das in den Tiefen des Irrenhauses eingesperrt war, ist ebenfalls entkommen und jagt die beiden. Erst wenn Alice dieses Ungeheuer besiegt, wird sie die Wahrheit über sich herausfinden – und was das weiße Kaninchen ihr angetan hat …

Meine Meinung:
Der Anfang der Geschichte war einfach der Wahnsinn und durch den lockeren, aber zugleich malerischen Schreibstil war ich direkt drinnen. Zu Beginn stecken wir inmitten eines düsteren Hospitals und Alice weiß nur, dass sie hier ist, weil sie von einem Mann mit Kaninchenohren träumt. Sie halten sie für verrückt, genau wie ihren Zellennachbarn Hatcher, der angeblich Menschen mit einer Axt ermordet hat.
Eines Nachts als Alice von einem Feuer träumt, beginnt es in der Anstalt zu brennen und die beiden kommen frei. Aber sie sind nicht die einzigen, die auf der Flucht sind, denn ein böser, drachenartiger Feind ist ebenfalls auf freiem Fuß. Der Jaberwock.
Für Alice und Hatch beginnt sozusagen eine Reise durch die gefährliche Stadt, in der sie nach Antworten suchen. Zuerst landen sie bei Hatchs (Großmutter? Bin mir nicht mehr sicher.), dann bei Grinser und schließlich beim Schmetterling. Diese Figuren sind uns nur allzu bekannt, besonders aus dem Alice im Wunderland Disney Film.
Das Buch war im 1/3 absolut spannend, mitreißend und hat einen regelrechten abgehoben. Doch dann wird der Verlauf träge, lang und stellenweise auch sehr langweilig. Oft tauchen Gedanken auf, in denen zum gefühlt hundersten Mal Dinge wiederholt werden, die der Leser bereits schon weiß. Außerdem waren bedeutsame Szenen einfach abgerissen worden, wie die [SPOILER] Kussszene von Hatcher und Alice. Die bestand genau aus 3 Zeilen, was mich sehr enttäuschte. [SPOILER ENDE] Außerdem habe ich ständig auf gute Plottwists gewartet, die der Geschichte ein richtig düsteres Feeling gegeben hätten. Aber diese blieben leider auch aus. Selbst der Schluss, nichtssagend, einfach, vorrausschauend.
Ehrlich gesagt hätte ich mir mehr erwartet. Alice wurde mir zum guten Schluss etwas unsympathisch, da sie entweder immer nur geheult hat oder glaubte, sie sei Wonder Woman und kann plötzlich alles schaffen. Den Kontrast fand ich doch etwas sehr stark, auch wenn Hatcher und Alice verrückt waren. Vielleicht war‘s auch einfach nicht mein Geschmack.

Fazit: Ein gutes, schön düsteres Buch, doch leider mit einigen Schwächen. Mit gefiel die blutige, brutale Stimmung darin, aber für meinen Geschmack hätte man daraus mehr machen können.

3,5 von 5 Sterne.

Night of Crowns - Spiel um dein Schicksal von Stella Tack

Eckdaten:

 

Titel: Night of Crowns

 Untertitel: Spiel um dein Schicksal

 Teil einer Reihe: Band 1 von 2

 Seiten: 480 (Taschenbuch)

 Genre: Romantasy

 Autor: Stella Tack

 Verlag: Ravensburger Verlag

 

Klappentext:

 

Seit Jahrhunderten liegt über den Adelshäusern Chesterfield und St. Burrington ein unbezwingbarer Fluch – und das bis heute, obwohl aus den Anwesen längst Internate geworden sind. Von alledem ahnt Alice nichts, als sie für eine Summer-School nach Chesterfield kommt. Die Zeichen auf den Handgelenken ihrer Mitschüler fallen ihr nicht auf, dafür fesselt der charmante, wenn auch undurchschaubare Vincent umso mehr ihre Aufmerksamkeit. Sein Lächeln lässt sie alles um sich herum vergessen – bis Alice eines Morgens eine ihrer Mitschülerinnen versteinert im Wald entdeckt und auch auf ihrem eigenen Handgelenk das Symbol einer Schachfigur auftaucht …

 

Cover: Eins meiner Lieblingscover von Ravensburger. Durch die Farben und den Nebel wirkt alles sehr düster und auch geheimnisvoll. Absolut passend!

 

Zum Inhalt:

 

Alice hat es echt hart getroffen. Nach einer Party glaubt sie verrückt geworden zu sein, denn sie sieht plötzlich Spinnen, die sie verfolgen und spricht mit Menschen, die andere nicht sehen können. Innerhalb von sechs Monaten merkt sie, wie sehr sie daran zerbricht und es keine Lösung zu geben scheint.

Dann kommt ein hartes Ereignis nach dem anderen. Alice scheint den Klassenabschluss nicht zu schaffen und um kein Schuljahr wiederholen zu müssen, macht sie den Sommerkurs auf Chesterfield mit. Allerdings scheint dort nicht alles so zu sein, wie es scheint, denn Alice entpuppt sich als Spielfigur eines uralten Fluches.

 

Charaktere

 

Meine Lieblinge waren tatsächlich Lark, die leider sehr [SPOILER] früh gehen musste, was ich echt schade fand [SPOILER ENDE]. Außerdem mochte ich Vincent nicht und seine ziemlich nervige Königin Regina. Als dann später Jackson und Isolde hinzukamen, hatten die beiden sich ganz schnell in mein Herz geschlichen. Übrigens bin ich #TeamJackson und ganz viel Liebe bekam außerdem der kleine Curse <3

 

Allgemein

 

Mir hat das Buch einfach super gefallen. Für die Idee bekommt Stella ein riesiges Kompliment von mir, da sie einfach GENIAL ist. Die Geschichte wurde spannend und fesselnd umgesetzt, meiner Meinung nach einfach absolut gelungen.

Ein bisschen gingen mir manche Situation, in denen ich mir mehr Gefühl gewünscht hätte, auf den Keks, aber das ist hier Mimimi auf ganz hohem Niveau und hat meinen Lesefluss nur minimal gestört. Ein Beispiel ist hier zB. Larks Tod. Auch wenn Alice sie nicht sonderlich arg kannte, kam es doch etwas zu kalt von ihr herüber, aber wie schon gesagt, es hat mich nicht wirklich gestört.

 

Fazit:

Ich kann das Buch einfach nur jedem empfehlen, der mal eine wahnsinnig gut ausgearbeitete Idee über das Thema „Schach“ und „Magie“ lesen möchte. Außerdem hat das Buch einzigartige Charaktere, Intrigen und Spannung zu bieten <3

Ich kann Teil 2 kaum erwarten!

 

 

4,5  von 5 Sternen <3

 

Izara 4 - Verbrannte Erde von Julia Dippel

Eckdaten:

 

 

Titel: Izara

 Untertitel: Verbrannte Erde

 Teil einer Reihe: Band 4 von 4

 Seiten: 480 (Taschenbuch)

 Genre: Romantasy

 Autor: Julia Dippel

 Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

 

Klappentext:

 

Das epische Finale der erfolgreichen Romantasy-Reihe „Izara“ 

 

Die Hexenkönigin wurde wiedererweckt und hat der Liga den Krieg erklärt. Einzig Lucian, der nun über das ewige Feuer verfügt, könnte Mara noch Einhalt gebieten. Doch seit Ari in seinen Armen gestorben ist, hat der Brachion nur ein Ziel vor Augen: Rache an Tristan und seinem Vater. Auf seiner Jagd steckt er die Welt der Primus und Menschen in Brand und ist auf dem besten Weg, zu dem rücksichtslosen Tyrannen zu werden, von dem die Izara-Legende berichtet. Und Ari ... Ari muss all dem hilflos zusehen. Körperlos schwebt sie über dem Geschehen, da ihre menschliche Hälfte zwar gestorben ist, doch die unsterbliche Essenz in ihr überlebt hat. Niemand nimmt sie wahr – niemand, außer dem Mann, der sie getötet hat.

 

Cover: Es hat sehr gut gepasst mit dem schwarzen Hintergrund und der anderen Gesichtshälfte von Lucien. <3

 

 

Zum Inhalt:

 

Ari ist zu Beginn der Geschichte ein Geist und erlebt nur teilweise Ausschnitte, was in ihrer Welt so vorgeht, während sie in irgendeiner Zwischenwelt steckt. Nur mit Tristan ist sie noch verbunden, während ihre sterbliche Seele in die Welt der Toten aufgestiegen ist.

Doch wie es der Zufall will, holt Tristan sie von den Toten zurück und gibt Ari einen Prima-Körper, aus dem er sogar einen Brachion macht. Ihr Herz behält Tristan jedoch und überlässt Ari dann wieder ihrem Schicksal. Nun heißt es zurück in die Welt der Lebenden finden und der erste der ihr dabei hilft, ist Bel.

Sie beschließen Lucien, der beinahe die ganze Welt durch seinen ungebändigten Zorn zu vernichten droht, zu beschwichtigen und ihm zu beweisen, dass Ari lebt. Doch schaffen sie das?

 

Bei meiner Beurteilung muss ich leider etwas gestehen, dass für mein Empfinden, Band 4 leider der schwächste Teil der Reihe ist, was allerdings erst einmal gar nichts heißen soll. Das hat weder die Geschichte zerstört, noch meine Leselaune kaputt gemacht! Ganz im Gegenteil! In den Bänden zuvor hatte ich nun mal (besonders bei Band 2, war auch mein liebster Teil) Herzrasen, Tränen in den Augen, Schmetterlinge im Bauch und noch vieles mehr. Das blieb leider bei Band 4 stellenweise oft aus. Und das ist eben der kleine, feine Unterschied zu den anderen Bänden.

Aber das macht die Geschichte nicht schlecht. Es war ein wundervoller Abschluss mit Ari & Lucien, auch wenn mir ganz zum Schluss beinahe zum Heulen gewesen wäre (!ACHTUNG SPOILER! Weil man geglaubt hat, Lucien wäre wirklich tot, was mir für Ari echt leid getan hätte und Julia uns vermutlich alle damit auch zerstört hätte, aber das tat sie zum Glück ja nicht haha !SPOILER ENDE!)

Aber die Geschichte nimmt einen wunderschönen Abschluss und weil die Reihe einfach so unfassbar gut war und alles – WIRKLICH ALLES – hatte, was eine gute Reihe braucht, bekommt der letzte Teil auch eine volle Punktzahl von mir <3

Meine Lieblings waren ganz besonders Ari & Lucien – ganz klar – aber auch Bel, Lizzy, Gideon, Ryan, Victorius, … einfach alle <3 Ich hoffe, irgendwo in meinem Fan-Herzen, dass es nicht das Letzte ist, was wir von Izara gehört haben und hoffe irgendwo auf eine Geschichte über einen Charakter aus dem Izara-Universum =) (Das wäre SO cool!!!!)

Die Reihe wird immer in meinem Herzen bleiben und was ich auch hier noch einmal kurz anhauen möchte: ich bin so unfassbar fasziniert davon, wie sehr Julia Charaktere leben lassen kann. Sie baut so tolle „Insider“ ein, die einem einfach jedes Mal das Herzzerreißen, wenn die Autorin sie in passenden Situationen erwähnt. Jeder Charakter hat seine Eigenschaften, die alles so schön lebendig gestalten <3

Eigentlich will ich mich gar nicht verabschieden. Ich häng noch so sehr an allen, dass es echt wehtut loszulassen.

Aber ich blicke auf eine wundervolle Geschichte zurück, mit der ich lachen, weinen, bangen, lieben, und schreien durfte.

 

Fazit: Ich bin einfach geflasht von diesem Abschluss und kann nur jedem diese Reihe ans Herz legen, der Romantasy, unglaubliche tolle, ausgearbeitete Charaktere und ganz einzigartige Plottwist liebt.

 

5  von 5 Sternen <3

 

Die Grimm-Chroniken - Das Aschemädchen Band 7 von Maya Sheperd

Mit ca. 100 Seiten geht’s sozusagen in die nächste Runde mit Mary und wir erfahren eine ganz wichtige Szene, von der ich wohl denke, dass sie eine wichtige Rolle in den Folgebänden haben wird: „Der Tod ist nicht das Ende, sondern ein Anfang. Die Geschichte wiederholt sich immer wieder.“
Wir erfahren mehr über Ember, das Aschemädchen und auch über die Geschichte Hänsel und Gretel. Außerdem wird Mary vom Tod verschont, der eine Frau ist und einen roten Umhang trägt. Margery entwickelt sich zu einem immer wichtiger werdenden Charakter und auch Maggy und Joe geben die Hoffnung nicht auf, Will irgendwie zu helfen, der noch immer in seiner Traumwelt gefangen ist.

Ich bin schon wahnsinnig auf die Fortsetzung gespannt und werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen <3
4,5 von 5 Sternen.

Der Fluch der sechs Prinzessinnen - Märchenkrone von Regina Meissner

Eckdaten:

 

 

Titel: Der Fluch der sechs Prinzessinnen

 Untertitel: Märchenkrone

 Teil einer Reihe: Band 5 von 5

 Seiten: 510 (Taschenbuch)

 Genre: Märchenadaption

 Autor: Regina Meissner

 Verlag: Sternensand Verlag

 

 

Klappentext:

 

Einst belegte eine böse Hexe sechs Prinzessinnen mit einem Fluch, den sie nur durch das Lösen eines Rätsels zu brechen vermochten. Nun endlich wähnen sich die Schwestern in Sicherheit und feiern zusammen das Fest der Liebe. Aber ausgerechnet am Weihnachtsabend holen die Schatten der Vergangenheit sie wieder ein. Denn die jüngste Prinzessin Valyra findet unter dem Tannenbaum ein Geschenk, das ihre Welt erneut in Dunkelheit stürzt: ein Nussknacker, der zum Leben erwacht.

 

Cover: Als allergrößter Alex-Covergott-Fan hat auch dieses Cover perfekt zur Reihe gepasst und ich finde es ist nach Diamantkäfig, eines der Schönsten! <3

 

 

Zum Inhalt:

 

Am Anfang passiert schon sehr viel. Eine der Schwestern wird beerdigt, Ayden und Estelle heiraten und plötzlich taucht ein Nussknacker unter dem Tannenbaum auf, der anscheinend für Valyra, die Jüngste, bestimmt ist. Aber genau mit diesem Nussknacker kommt alles erst ins Rollen, denn die Prinzessinnen stürzen sich erneut in ein Abenteuer, mit dem Ziel, Rania, die böse Stiefmutter, endlich den Garaus zu machen.

Eigentlich gibt es auch hier wieder zwei Handlungsstränge. Estelle und Arabella die Ranias Vergangenheit erkunden und Valyra und Tatjana, die im Land Zuccaria landen und dort versuchen dem Geheimnis einer grauenvollen Hexe, die das Land übernommen hat, auf die Spur zu kommen.

 

 

Estelle und Arabella:

 

Ich habe die Kapitel der beiden förmlich verschluckt, denn ich habe es mir so sehr gewünscht, dass die Prinzessinnen die Vergangenheit der bösen Stiefmutter ergründen. Sie landen zuerst getrennt voneinander, im Land Galudrien, wo Estelle die liebenswürdige Inara kennenlernt und das kleine, mutige Mädchen in ihr Herz schließt.

Arabella taucht bei ihrer Mutter Calena auf, die im Schloss aufwuchs und noch ein Kind ist. Zu Beginn weiß niemand, was die beiden in dem Land erforschen sollen und weswegen sie eigentlich hier sind, bis sie feststellen, wer Inara in Wirklichkeit ist …

Hier waren mir die beiden Charaktere unglaublich sympathisch gewesen, da ihre Kapitel in meinen Augen die spannendsten gewesen sind. Ich habe die Seiten nur so verschlungen, wollte immer mehr und mehr über die Vergangenheit der Stiefmutter wissen. Und obwohl Rania die Böse ist, hat ihre Geschichte mir das Herz gebrochen.

 

Valyra und Tatjana:

 

Die beiden Schwestern landen ebenfalls voneinander getrennt im Land Zuccaria, wo Valyra den Nussknackerprinzen begleitet, um das Übel in ihrem Land aufzuhalten.

Tatjana lernt eine Fee kennen, von denen sie nicht sonderlich viel hält und wimmelt diese daher ab. Als sie durch einen Wald läuft, kommt ihr eine alte Frau entgegen, die ihr die Möglichkeit bietet, einen Menschen wiederzusehen, den sie einst verloren hat. Natürlich ist es der liebe Lucien, den wir aus Band 2 kennen und der unser aller Herzen gebrochen hat, als dieser ohne seine geliebte Tatjana das Totenreich betreten musste. Er opferte sich damals für sein Volk, damit dieses weiterleben konnte, was in meinen Augen, die richtige Entscheidung gewesen ist.

 

Letztendes führen alle Spinnfäden zusammen und die Schwestern treten nun ihrer bösen Stiefmutter entgegen, um sie zu vernichten. Doch was sie für Verluste erleiden und ob es ihnen überhaupt gelingt, dass müsst ihr selbst lesen <3

 

Fazit: Ein wundervoller Abschluss, der nicht besser hätte zur Geschichte passen können. Wir dürfen noch einmal ein turbulentes Abenteuer mit allen Prinzessinnen genießen und mit ihnen zittern, leiden, weinen und lachen. Der Fluch der sechs Prinzessinnen ist für mich eine wundervolle, märchenhafte Reihe, die ich nur jeden Märchenliebhaber ans Herz legen kann.

5  von 5 Sternen <3

 

Rezension zu "Das wandelnde Schloss" von Diana Wynne Jones

Eckdaten:

 

 

Titel: Das wandelnde Schloss

 Untertitel: -

 Teil einer Reihe: Einzelband

 Seiten: 304 (Amazon/Taschenbuch)

 Genre: Fantasy

 Autor: Diana Wynne Jones

 Verlag: Knaur TB

 

 

Klappentext:

 

Nach "Fauler Zauber" ein weiterer Fantasy-Klassiker von Diana Wynne Jones im neuen Gewand Die Romanvorlage für "Das wandelnde Schloss", verfilmt von Oscar-Preisträger Hayao Miyazaki. Sophie hat das große Unglück, die älteste von drei Töchtern zu sein. Jeder in Ingari weiß, dass die Älteste dazu bestimmt ist, kläglich zu versagen, sollte sie jemals ihr Zuhause verlassen, um ihr Glück zu suchen. Und so geschieht, was geschehen muss: Sophie zieht den Zorn einer Hexe auf sich und wird verflucht. Ihre einzige Rettung liegt im wandelnden Schloss. Dort wohnt der mächtige, aber herzlose Zauberer Howl, der sie von ihrem Fluch erlösen könnte. Wenn Sophie ihm nur davon erzählen könnte, doch das verhindert der Zauber, der auf ihr liegt. Also wird Sophie die Hausdame des wandelnden Schlosses und versucht zwischen zynischen Feuerdämonen und magischen Welten, ihre alte Gestalt zurückzuerlangen.

 

 

Cover: Ich liebe das Cover <3 Es gefällt mir richtig gut und ich mag sowieso so selbst gezeichnete Bilder.

 

 

Zum Inhalt:

 

Ich kannte bereits die Geschichte, da ich damals den Film von Ghibli geschaut habe. Daher war ich umso neugieriger wie der Klassiker sein würde.

Es geht um die älteste Tochter Sophie, die durch einen Fluch einer Hexe zur alten Frau wird. Sie beschließt ihre Heimatstadt zu verlassen und irgendwo anders ihr Leben zu fortzuführen, weil sie sie davor fürchtet von ihren Schwester erkannt zu werden.

Auf ihrem Weg begegnet sie dem wandelnden Schloss des Zauberers Howl und betritt es. Schnell wird ihr klar, dass das Gebäude einen Putz nötig hat und beschließt von sich aus, dort zu bleiben, um Ordnung zu schaffen. Aber ihr wird nicht klar, was dadurch noch alles auf sie zukommt und welchen Fluch sie zu lösen hat.

 

 

Charaktere:

 

Sophie: Sie war mir auf Anhieb sympathisch, aber irgendwann fand ich sie stellenweise arg garstig und manchmal hat es genervt, dass sie so oft mit Howl streitet 

Howl: Ich liebe den Hauro aus dem Film mehr, als den Howl aus dem Buch, wenn ich ehrlich bin. Manchmal kam er mir etwas zu verrückt vor und irgendwie dann wieder wie ein Versager und Feigling. Selbst die Liebe, die auf den letzten 3 Seiten „gestanden“ wird, kam bei mir sowas von gar nicht an. 

Calcifer: Ich war so froh, dass dieser - Gott sei Dank - so geblieben ist, wie im Film <3 Ich liebe den kleinen Feuerdämon total.

Michael: Ich weiß, man soll nicht alles mit Filmen vergleichen, aber ich finde es trotzdem traurig, dass ich im Gesamten das Buch schlechter fand, wie der Film von Ghibli. Michael war mir auch nicht so ganz sympathsich.

Lettie: Sie kam mir etwas im Buch zu kurz, aber sonst war sie ganz okay.

 

Da ich heutzutage einfach einen anderen Stil von Büchern gewohnt bin, ist es mir schwergefallen, das Buch wirklich zu mögen. Es war so lala, was man halt mal wirklich nur aus purer Langeweile liest. Mir haben Emotionen gefehlt, Gedanken, die bei Sophie kaum vorhanden war und viele Szenen sind einfach zu schnell vorbeigegangen.

 

Fazit: Ein schöner Klassiker, auch wenn ich die Verfilmung viel lieber mag, als das Buch selbst. Aber es ist eben ein Klassiker und früher gab es nun mal andere Stile, die man gehybt hat. Deshalb vergebe ich gute 3,5 Sterne von 5.

Rezension zu "Cassardim - Jenseits der goldenen Brücke" von Julia Dippel

Eckdaten:

  

Titel: Cassardim

 Untertitel: Jenseits der goldenen Brücke

 Teil einer Reihe: Band 1

 Seiten: 528 (Amazon/Taschenbuch)

 Genre: Jugendfantasy

 Autor: Julia Dippel

 Verlag: Planet - Thienemann-Esslinger Verlag

  

Klappentext:

 Gefährlich, überraschend und fesselnd– willkommen in Cassardim!

 

Amaia ist gerade sechzehn geworden– zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.

  

Cover: Die Farben gefallen mir sehr, auch die Brücke im Hintergrund, aber die Frau ist nicht so ganz meins, aber das ist ja auch Geschmackssache =)

 

 Zum Inhalt:

 

Amaia wächst zusammen mit ihren Geschwistern und ihren Eltern in einem Anwesen auf. Ihre Eltern benutzten „Die Macht der Worte“, die sie dazu zwingen Dinge zu denken, zu fühlen oder zu tun – wenn man den Kampf des Willens verliert. Doch dann bringen ihre Eltern eines Tages einen Fremden nach Hause, den sie in den Keller sperren und foltern. Amaia weiß selbst nicht so richtig, was er hier zu wollen scheint und was sein eigentliches Ziel ist, aber das ändert sich rasch, denn unbekannte Männer stürmen eines Nachts das Anwesen.

Amaia und ihre Geschwister werden von dem seltsamen Typen im Keller gerettet, da dieser sie nach Cassardim bringt - ins Reich der Toten.

Die Welt dieses Reiches war für mich einfach atemberaubend. Julia beschreibt so unglaublich bildlich, dass ich mir einfach sehr gut vorstellen konnte, wie die Welt lebt.

Auch war der Fremde, der sich als Noár vorstellte, anfangs eine eher schleierhafte Person, bis man Stück für Stück hinter seine Fassade blickte.

In dieser Geschichte herrschen Machtspiele und Intrigen, die viele Plottwists bereithalten.

  

Charaktere:

 

Amaia: Ich konnte all ihre Gedanken gut nachvollziehen und hatte sie schon gleich zu Beginn liebgewonnen. Ihr Misstrauen gegenüber Noár fand ich auch weder zu wenig, noch zu viel. Es war eigentlich sogar perfekt <3

Noár: Ich will hier wirklich keine Vergleiche aufstellen, aber Lucien aus Izara war mir sympathischer. Gut, der Schattenprinz hat es auch faustig hinter den Ohren, das muss man ihm lassen. Aber es gab ein bis zwei Situationen im Buch, da ist meine Sympathie für ihn wirklich verloren gegangen. Das war einmal, als sie im Ballsaal ihre Verlobung (glaub ich mal) feierten und gemeinsam essen mussten. Jetzt mal im Ernst? Die Show, die Noár dann mit der „Lust“ abzog, fand ich total übertrieben und hätte eigentlich nicht sein müssen. Vielleicht bin auch zu weich für sowas :D Aber da hat er einen wirklich krassen Minuspunkt bekommen. Ansonsten war da noch eine Szene als sie diesen Tieren zugeschaut haben, da wurde Amaia wieder einmal blamiert … was man hätte auch etwas rücksichtsvoller sagen können. Naja das ist hier ist sowieso nur Mimimi :D

Zoey: Ich mochte sie total <3 Aber leider hatte sie nur wenige Auftritte, was ich etwas schade fand, aber normal ist bei einem Einzelband oder einer abgeschlossenen Story

Die Geschwister: Ich konnte keinen wirklichen Bezug zu ihnen aufbauen, weil sie irgendwann keine große Rolle mehr spielten

Lazar: Mystisch, unberechenbar, aber der perfekte Antagonist … oder vielleicht doch nicht? Ich glaube, dass mochte ich so an dem Charakter, weil man ihn nicht einschätzen konnte.

Fidrin: Da kann ich nur sagen: dass er am Schluss das bekommen hat, was er verdient hat!

Ifar: Manchmal lästig, aber ein schöner Rivale für Noár. Ihre Rivalitäten haben mir besonders gut gefallen.

 

Jetzt kommt das Mimimi :D

Ich liebe Izara. Ich bin wirklich ein verdammt großer Fan dieser Reihe und kann es kaum erwarten Teil 4 zu verschlingen, der im Dezember erscheinen soll. Cassardim war wirklich wunderschön, beeindruckend und gewaltig. Die Liebesgeschichte zwischen Noár und Amaia kam allerdings nicht so gut bei mir an, wie bei Ari und Lucien. Vielleicht lag das an der abgeschlossenen Story oder dass mir Noár etwas too much Bad-Boy mäßig war, aber mein Herz schlug nicht so wild wie bei Lucien.

Das soll aber keine Kritik sein, sondern nur das kleine feine Aber, was das Buch auch nur 0,5 Sternen kostete :P

Denn ansonsten hat mich Cassardim, also die Welt, am meisten verzaubert, mit all ihren Geheimnissen, Schönheiten und verborgenen Orten.

 

Fazit: Eine einzigartige Welt der Toten, gefährlich, beeindruckend und gewaltig! Ich kann jedem nur Cassardim ans Herz legen, der gerne in andere Welten flieht und richtig spannende Abenteuer erleben möchte. Dazu gibt es noch eine prickelnde Liebesgeschichte, die es wirklich in sich hat.

4,5 Sterne von 5.

Rezension zu "One True Queen - Von Sternen gekrönt" von Jennifer Benkau

Eckdaten:


Titel: One True Queen

Untertitel: Von Sternen gekrönt

Teil einer Reihe: Band 1

Seiten: 512 Seiten (Amazon)

Genre: Fantasy

Autor: Jennifer Benkau

Verlag: Ravensburger Verlag


Klappentext:


Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts.

Eben noch stand Mailin in ihrer irischen Heimatstadt, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf. Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nur nicht der mysteriöse Fremde, der Mailin aus einer tödlichen Falle rettet. Der so gefährlich wirkt und sie dennoch beschützt. Und der ihr nicht verrät, wer er in Wahrheit ist. Erst, als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden. Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.


Cover:

Ich mag leider Menschen auf Covern nicht, weil das irgendwie die eigene Vorstellung einem nimmt, wie die Prota dann aussieht :D Ich hatte natürlich dann im Kopf immer die Rothaarige-Coverschönheit als Mailin vor meinen Augen. Aber trotzdem ist es sehr schön gestaltet.


Inhalt:

One True Queen nimmt einen in die Welt von Lyaskye mit, die einem förmlich den Atem raubt. Die Welt verbirgt unglaubliche Gefahren und Geheimnisse, die man auf jeden Fall als Leser erkunden möchte. Sie enthält Schönheiten und magische Plätze, in die man sich einfach nur verlieben kann.

Ich muss sagen, ich bin sehr einfach ins Buch gekommen und habe mich sofort in Lyaskye verliebt – auch zu Beginn in den mysteriösen Peter.


Charaktere:

Mailin: War mir bereits am Anfang sofort sympathisch. Gerade eben noch war sie in ihrer Welt und plötzlich taucht sie in Lyaskye auf, in der sie um ihr Leben kämpfen muss. Denn in dieser Welt ist vieles anders, gefährlicher und spannender, als Mailin es gewöhnt ist.

Peter: Sehr undurchsichtig. Am Anfang mochte ich ihn, dann im mittleren Teil wurde er mir langsam unsympathisch leider und am Ende hat er mich ein wenig genervt. (Mehr dazu unten)

Vicky: Ja, weshalb die Koma-Schwester hier eine Rolle spielt, möchte ich nicht verraten, wegen der Spoilergefahr. Aber anfangs war mir die Schwester zu zwielichtig, weil ich glaubte, sie wäre im Bann der „Magie“ zu sehr gefangen, aber später dann wurde natürlich aufgelöst, wieso und weshalb.

Alys: Ich glaube, sie hatte ich genauso lieb wie Mailin. Trotz ihrer etwas ruppigen Art habe ich sie direkt in mein Herz geschlossen.

Nathaniel: Der General schaffte es leider auch nicht auf meine Liste der Charaktere, die ich mochte, leider blieb das bis zum Schluss so. (Mehr auch dazu unten)


Der feine, aber kleine Makel:

Es ist nicht mein erstes Buch der Autorin. Schon damals konnte Dark Canopy und Dark Destiny mein Herz erobern, was dieses Buch nicht so sehr geschafft hat. Nicht falsch verstehen, ich liebe die Geschichte und ganz besonders die Welt von Lyaskye. Ich denke, gerade die so wunderschön erschaffene Welt hat sich am meisten in mein Herz geschlichen.

Der einzige Punkt, der mich dann doch leider sehr genervt hat am Ende waren Peter und Nathaniel. Es ist wohl kein Spoiler, wenn ich sage, dass auch dieses Buch eine Liebesgeschichte beinhalt, eine sehr besondere sogar. Am Anfang fand ich das Misstrauen zwischen Mailin und Peter absolut in Ordnung – ja, sogar erforderlich. Aber mit der Zeit (trotz Warnungen von ihm selbst, etc.) wurde es dann doch zu viel des Guten. Ständig wird Mailin hintergangen von Peter und das verliebte Mädchen kehrt immer zu ihm zurück. Das machte nicht nur Peter, sondern auch Mailin ein wenig unsympathisch, weil man sich irgendwann fragt: Wie wär’s mal mit „Vertrauen“ oder „Es tut mir leid“? Ganz besonders am Schluss, zum Showdown konnte ich weder Peter, noch sonst wem trauen, was die ganze Sympathie zu den beiden ein wenig zerstört hat. Letzten Endes habe ich auch ehrlich gesagt nicht verstanden, dass Mailin zum guten Schluss schon wieder auf alles hereinfällt und sich hintergehen lässt, obwohl sie es mittlerweile gewohnt sein müsste.

Auch wenn Vertrauen nicht Peters Ding ist, kommt das für mich nicht an Liebe heran. Wenn man sich liebt, vertraut man einander, sonst ist das für mich nichts „Tieferes“. Es gab schon einige Geheimnisse, die hätte man ihr anvertrauen können, zumal sie sowieso am Schluss alles dann doch erzählt bekam.

Ansonsten gab es noch eine Stelle, die ein bisschen die Spannung genommen hat und zwar die Tage im Schloss. Das war leider eine der Szenen, die so ein bisschen die Spannung nahmen – in meinen Augen. Leider konnte mich auch die Erkenntnis über ihre Schwester nicht überraschen, da ich diese bereits geahnt habe, als es hieß, dass Vicky im Koma liegt.


FAZIT:

Das Buch war unglaublich unterhaltsam, aber die Makel haben leider doch ein bisschen mehr kaputt gemacht, als ich anfangs gedacht hätte. Doch weil Lyaskye eine Welt ist, die ich nicht mehr missen will, werde ich auf jeden Fall auch Band 2 lesen!

3,5 Sternen von 5.


Liebe Grüße

Rezension zu "Venturia - Juwelen und Verfall" von Regina Meißner

Eckdaten:

 

 

Titel: Venturia

 Untertitel: Juwelen und Verfall

 Teil einer Reihe: Band 1

 Seiten: 364 (Amazon/Taschenbuch)

 Genre: High Fantasy

 Autor: Regina Meißner

 Verlag: Sternensand Verlag

 

 

Klappentext:

 

Die siebzehnjährige Tiana führt ein beschauliches Leben im Schloss von Bel Aniz. In der Prinzessin glüht der Wunsch nach Freiheit und nach Antworten auf Ungereimtheiten, die ihr immer häufiger auffallen. Was ist das geheimnisvolle Land Venturia, über das niemand im Schloss reden darf? Warum ist der König so abweisend, sobald das Gespräch auf Magie gelenkt wird?

Doch statt Tianas Fragen zu klären, planen ihre Eltern sechs Bälle, um einen geeigneten Gemahl für ihre Tochter zu finden. Nachdem der erste Ball allerdings vollkommen anders als geplant verläuft, findet sich die Prinzessin auf einmal in einem Strudel aus Ereignissen wieder, der alles, was sie bisher geglaubt hat, als Lüge entlarvt und sowohl ihre Zukunft als auch ihre Vergangenheit infrage stellt. 

Als sie von einem Fremden verschleppt wird, ist das nur noch der letzte Windhauch, der ihre heile Welt zum Einsturz bringt. Wird es ihr gelingen, aus diesen Trümmern zu entkommen und herauszufinden, wer sie wirklich ist?

 

 

Cover: Ein sehr schönes und passendes Cover, dass super zur Story passt.

 

 

Ich habe bisher schon viel von der Autorin gelesen und mag all ihre Bücher <3

Mit Venturia war ich dann also sehr zuversichtlich, dass mir auch dieses Buch gut gefallen könnte. Und ich muss wirklich sagen, es war toll. Mir hat es richtig gut gefallen, besonders besaß das Buch sehr viel Spannung, sodass man es gar nicht mehr aus den Händen legen wollte. Ich brauchte auch nicht lange, bis ich damit durch war.

In Venturia geht es um Tiana, die in einem Schloss aufwuchs, in dem sie mit Regeln und langweiligen Etiketten bekannt gemacht wird. Für Tiana ist das nicht die Erfüllung ihrer Träume.

Doch ihre Eltern stellen ihr auf einem Ball Männern vor, wovon sie sich einen aussucht, der letztendlich mit ihr vermählt werden soll.

Aber dann kommt es ganz anders, Tiana wird entführt … 

 

Der Verlauf der Geschichte bleibt eigentlich durchweg spannend. Es passieren viele Dinge und man erfährt immer mehr über die Bedeutung von „Venturia“. Besonders am Ende, als es dann wirklich richtig bestialisch zugeht und Tiana alles versucht, um die Venturen und ihr Volk zu retten, endet das Buch mit einem schönen Cliffhanger.

 

Charaktere:

 

Tiana: Sie war mir von Anfang an sympathsich. Ein mutiges, selbstbewusstes Mädchen, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, herauszufinden, wer sie wirklich ist und was sie will.

Rabeo: Ich mochte seine Art sehr. Gleichzeitig ein Fuchs, aber er hat auch sanfte Seiten an sich, die aus ihm etwas ganz Besonderes machen.

Tianas Vater: Sehr unsympathisch, aber wieso, weshalb und warum, das müsst ihr selbst lesen

Die Liviana: Eine herzensgute Frau und Mutter, würde ich mal behaupten. Ihre Entscheidungen sind nachvollziehbar und deshalb war es umso trauriger, als sie später verstarb.

 

Fazit: Ein absolut empfehlenswertes Buch mit all dem, was man in einem guten Buch braucht. Spannung und einer guten Portion Fantasy <3

 

5 von 5 Sternchen

Rezension zum Hörbuch „The Belles – Schönheit regiert“ von Dhonielle Clayton, gesprochen von Uta Dänekamp

Spieldauer: 13 Stunden und 26 Minuten

Verlag: Rubikon Audioverlag

Erschienen am: 8. Februar 2019

Gesprochen von:  Uta Dänekamp

 

Meine Meinung:

 

Ich werde jetzt nicht in Charaktere, Inhalt, etc. unterteilen, sondern einfach in einem Text verfassen, was ich so furchtbar an diesem Buch fand. Aber es gab auch eine positive Sache und ein paar Kleine, die ich toll fand, der Rest … na ja.

 

Also es begann schon mit dem unglaublich schwermütigen, zähen Anfang der Geschichte, bei dem so viel um die Welt erzählt wurde, dass es mir vorkam, als würde ich einem Sachbuch zuhören. Es wurde erklärt und erklärt … und erklärt … es tauchte ein Schwall an Namen auf, die man erst im Laufe der Geschichte alle zuordnen konnte. Dann gab es einen Premierminister, einen Modeminister, einen Erschlag-mich-bitte-Minister und was weiß ich. Ergo: Viel zu viele Namen und Personen, die in den Anfang hineingeworfen worden sind.

Dann kamen endlich die Kerle ins Spiel und ich so: hui jetzt wird’s interessant. Und dann ein kleiner Plausch, lange nichts mehr, kurzes Auftreten seinerseits, kleiner Plausch, zwischendurch ganz viel Mode und Blabla, lange nichts mehr, kurzes Auftreten seinerseits, etc. Und das zog sich durchs ganze Buch. Es wurde immer spannend und dann riss die Situation entzwei, was sehr schade war.

Um hier nicht zu spoilern, möchte ich nur anmerken, dass ich nicht überrascht war, als ich erfuhr, was A. in Wahrheit mit (keine Ahnung wer nochmals – wie gesagt, es waren zu viele Namen, zu viele Personen im Buch) Wer-auch-immer geplant hatte und Camelia es dann erfuhr.

Den Einzigen, den ich tatsächlich mochte, war Remi – trotz seiner „Ich muss Befehlen folgen“-Einstellung.

Cami war mir eigentlich auch sehr sympathisch, aber manchmal dachte ich mir, vor was hat sie eigentlich Angst, wenn sie Sofia einfach mal die Meinung geigt? Ihren Posten zu verlieren? Geschlagen zu werden? Soll sie ihr doch mit ihren Arkana den Mund wegzaubern. Ihr eine Esel-Fresse verpassen. SIE hat doch die Magie und nicht Sofia!

Ja, okay, sie traute sich nicht, aber mein Gott diese Prinzessin machte echt was sie wollte und das zog sich wirklich bis zum Schluss in die Länge. Also 100 Punkte für das Böse, -100 für Camelia XD

Die Schwestern von Cami waren mir alle egal. (Ich weiß, ab hier spürt man förmlich, wie viele Emotionen dieses Buch in mir auslöste – ja, richtig, nämlich gar keine). Selbst gaaaaanz am Ende, was man irgendwie auch vorhersehen konnte, als E. vor der Tür stand, blieb die Überraschung auch irgendwie aus.

 

Aber ich sagte ja, es gibt etwas Positives und das sind exakt 3 Dinge.

1.       Der wunderschöne, bildhafte Schreibstil der Autorin

2.       Das französische Flair der Welt

3.       Die Stimme der Synchronsprecherin

 

Fazit: Ein sehr zähes, unfassbar langweiliges Buch, muss ich leider gestehen. Ich schreibe wirklich sehr ungern schlechte Rezensionen, aber ich habe mich wirklich teilweise 2 Monate durch dieses Buch gequält, sogar mich manchmal geweigert, es weiter zu hören und mich anderen Büchern gewidmet.

Von mir bekommt es leider keine Leseempfehlung.

2,5 von 5 Sternen.

Rezension zu „Evig Roses – Verführen will gelernt sein“ von Jasmin Romana Welsch


Eckdaten:

 

Titel: Evig Roses
 Untertitel: Verführen will gelernt sein
 Teil einer Reihe: Band 2
 Seiten: 350 (Amazon/Taschenbuch)
 Genre: Erotik/Humor
 Autor: Jasmin Romana Welsch
 Verlag: Sternensand Verlag

 

Klappentext:

Seit ich als Escort bei 'Evig Roses' arbeite, ist mein Leben wirklich spannend. Extrovertierte Menschen, luxuriöse Wohnungen, interessante Veranstaltungen. Außerdem ist mein launischer Boss eine Sarkasmus-Schleuder und ich erleide mindestens einen nervösen Anfall pro Buchung. Ja. Der Job ist fordernd. Vor allem in letzter Zeit. Finn ist speziell, Marcel hat Wahnvorstellungen und Lias ... ja, wie das gelaufen ist, lässt sich nicht wirklich mit einem Wort zusammenfassen. Oder doch: Dornen! Auf alle Fälle weiß ich jetzt, dass es nicht immer glamourös ist, eine Rose zu sein. Denn egal wer mich bucht, ich muss für jeden blühen.

 

Cover: Obwohl ich die Farbe rosa nicht mag, passt dieses hier wie die Faust aufs Auge <3

 

Zum Inhalt:

Es geht weiter (wer hätte es gedacht?). Emma bekommt aus heiterem Himmel einen neuen Kunden, obwohl sie noch nicht einmal in der Kartei aufgelistet war. Finn ist ihr neuer Kunde und er hat ganz besondere Vorlieben, mit denen Emma nicht gerechnet hätte. Ihr wird schnell klar, dass es nicht immer nur schön als Rose zugehen kann, sondern auch manchmal sehr extrem und beängstigend.

 

Charaktere:

Emma: In diesem Band hat es mir leid getan, dass Vincent ihr mit … äh Moment, das wäre Spoiler … also mit X ihr eine ausgewischt hat, als Emma in Band 1 ihre App nicht benutzte, obwohl es Vincent ihr ausdrücklich gesagt hat.

Viktor: Obwohl dieser sehr verschlossen ist, erfährt man allerdings auf der Autofahrt und später in seinem exklusiven BDSM-Haus ein wenig mehr über den Muskelmann.

Pascal: Ach ich mag ihn schon sehr <3 Besonders lachen musste ich in Band 1, als Emma ihn mit Blut besudelt hat, obwohl er ihr noch ausdrücklich gesagt hat, sie solle auf die Tür aufpassen, die aufschwingt. Oh Mann, arme Emma und armer Pascal :D

Finn: Jaaa, was er da mit Emma gemacht hat, war ziemlich verrückt? Bescheuert? Also eher unsympathisch, aber ich bin auf alles gespannt, was noch kommt.

Lias: Ich glaube, der war wirklich der beste Kunde, den Emma bisher hatte. (Okay, so viele hatte sie nun auch noch nicht), aber trotzdem war dieser am angenehmsten. Tja, bis dann der Morgen anbrach: --> Dornen.

 

Fazit: Ich liebe diese Reihe mit jedem Band mehr <3 Ich brauche deshalb MEHR. :D

5 von 5 Sternen.

Rezension zu „Evig Roses – Escort will gelernt sein“ von Jasmin Romana Welsch

Eckdaten:

 

Titel: Evig Roses
 Untertitel: Escort will gelernt sein
 Teil einer Reihe: Band 1
 Seiten: 330 (Amazon/Taschenbuch)
 Genre: Erotik/Humor
 Autor: Jasmin Romana Welsch
 Verlag: Sternensand Verlag

 

Klappentext:

Ich heiße Emma und ich möchte eine Rose werden. 

Klingt erst mal nach spirituellem Selbstfindungstrip, aber ich habe andere Beweggründe. Da ist diese dicke Rechnung, die ich in die Sofaritze gestopft habe und von der die Zukunft meines bescheuerten kleinen Bruders abhängt. Außerdem hatte ich Sex mit einem Typen im Bienenpullover. Das tut jetzt nicht zwangsläufig etwas zur Sache, aber ich erwähne es gern für den Fall, dass jemand glaubt, ich wäre eines dieser unschuldigen Mädchen, die in Erotikromanen einem dominanten Kerl vor die Füße stolpern und dann dahinterkommen, dass sie sich gern bumsen lassen. Nö. Ich meine: Ja! Aber ich hatte schon Flittchen-Tendenzen, bevor ich an die Tür des einschüchterndsten Mannes der Welt geklopft habe. Er heißt Vincent und leitet eine Escort-Agentur namens Evig Roses. Dass ich versuche, Teil seiner verruchten exklusiven Welt zu werden, darf niemand erfahren. Schon gar nicht mein Bruder. 

Ich heiße Emma und ich möchte eine Rose werden. Na? Klingt jetzt anders, oder?

 

Cover: Obwohl ich die Farbe rosa nicht mag, passt dieses hier wie die Faust aufs Auge <3

 

Okay, vorab: Ich mag kein Erotik.

Fazit: Aber ich bin dennoch süchtig.

Emma ist eine so witzig, tollpatschige Trulla, die sich immer von einem Dilemma ins nächste hineinversetzt. Man kann eigentlich gar nicht anders, als süchtig davon zu werden. Besonders den Schreibstil von Jasmin mag ich, da sie genau die Gedanken schreibt, die Emma durch den Kopf gehen. Dadurch ist es einfach umso amüsanter, dabei zu sein, wenn es wieder in der Geschichte zu den unpassendsten und schrägsten Situationen kommt.

Obwohl ich keine Erotik mag, stört mich diese hier in dem Buch absolut gar nicht, da die Gedanken von Emma und die witzigen Wortspiele/Kommentare, das Ganze sehr auflockern. Mittlerweile habe ich sogar schon Band 2 durch und finde es gar nicht mehr schlimm.

 

Zum Inhalt:

Emma hat allerdings ein Problem, denn ihr Bruder muss seiner Schule 50.000 Tacken schulden, damit er dort auch seinen Abschluss machen kann. Ziemlich viel Geld, die sein geiziger Vater nicht zahlen will und die Mutter nicht zahlen kann (sofern ich es noch richtig in Erinnerung habe). Ihr bester Freund Jan, der bei einer Escort-Agentur arbeitet, besorgt für Emma ein Vorstellungsgespräch bei Vincent, dem Inhaber von Evig Roses. Emma will also eine Rose werden, um das Geld für ihren Bruder abzuarbeiten.

 

Charaktere:

Emma: Ich kann mich so gut mir ihr identifizieren, besonders ihre Gedanken und Wortwitze und … * hach * Ich liebe sie einfach <3 

Jan: Emmas bester Freund, den ich direkt liebgewonnen habe. Er macht wirklich viel für Emma und kann fast nie Nein zu irgendetwas sagen.

Vincent: Der Boss von Evig Roses und ein unheimlich interessanter Charakter. Kann verstehen, wenn Emma da nie die Klappe halten kann und so gerne Fragen stellt. Würde ich auch nicht anders machen :D

Viktor: Selbige wie oben <3 Obwohl ich ihn seit Band 2 ein bisschen mehr ins Herz geschlossen habe, da seine Witze, die man meistens nie als solche sofort erkennt, der Hit sind.

Claire: Sie ist so erwachsen und weiß irgendwie bereits alles über Evig Roses, dass sie so ne Art Mama-Rose darstellt – auch wenn ihre Liebesgeschichte über Vincent und sie mich echt mitgenommen hat. Die Arme.

 

Fazit: Ich habe mir jetzt alle Bände auf einmal bestellt. Ähh, … ja.

Freue mich also auf alle kommenden Bücher, weil ich einfach nicht mehr ohne Emma und ihre einfach viel zu komischen Geschichten leben kann.
 Mein Name ist Jessi und ich bin Evig Roses süchtig.

5 von 5 Sternchen

 

Rezension zu „Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied“ von Victoria Schwab

Eckdaten:

 

Titel: Monsters of Verity
 Untertitel: Dieses wilde, wilde Lied
 Teil einer Reihe: Band 1
 Seiten: 432 (Amazon/Taschenbuch)
 Genre: Dark Urban Fantasy
 Autor: Victoria Schwab
 Verlag: Loewe Verlag

 

Klappentext:

In der geteilten Metropole Verity City herrscht ein erbitterter Kampf ums Überleben. Denn jede neue Gewalttat der Menschen bringt leibhaftige Monster hervor, welche nachts den Bewohnern der Stadt auflauern ... 

In dieser düsteren Welt treffen die Kinder der beiden verfeindeten Herrscher aufeinander: Kate, die den Drang hat, sich endlich gegenüber ihrem Vater zu beweisen. Und August, der jeden Tag damit ringt, seine wahre Identität zu verbergen – denn August ist ein Sunai, eine extrem seltene und sehr gefährliche Art von Monster. Als Kate eines Tages in einen Hinterhalt gerät, müssen die beiden gemeinsam fliehen. Doch wem kannst du noch trauen, wenn die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwinden?

 

Cover: Das Cover strahlt etwas Unheimliches, Dunkles aus, was perfekt zur Geschichte passt.

 

Inhalt:

Ich mochte die Geschichte sehr, auch wenn ich zu Beginn nicht wirklich reinkam und ich erst ab S. 200 wirklich Spannung spürte.

Kate ist im Gegensatz zu August eine eher – in meinen Augen – schwierigere Person, die gerne im Mittelpunkt steht und auch mal den Mund aufmacht, wenn ihr etwas nicht passt. August ist das komplette Gegenteil. Schüchtern, ruhig und sagt nicht viel.

Und trotzdem lernt man die Charaktere am Anfang genauso kennen. Bis sich Kate und August das erste Mal begegnen, der eine ein Monster, die andere die Tochter eines Anführers, der gegen Monster kämpft.

 

Charaktere:

August: Ich muss gestehen, August war mir von Anfang an sympathischster als Kate. Ich schloss ihn direkt in mein Herz, auch wenn er nicht so viel von sich preisgab. Denn August ist ein Monster, ein sogenannter Sunai, der unter den Monsterarten, die gefährlichste ist.

Kate: Eine etwas verdrehte, extrovertierte Möchtegern-Teenie-Anführerin, die mir zugegebenermaßen am Anfang etwas unsympathisch war. Erst als ich Kate näher kennenlernte und ihre Gefühle verstand, begann ich sie zu mögen.

Harker: Der Vater von Kate. Ich wusste, dass er am Anfang etwas im Schilde führte und als dann die ganze Wahrheit am Ende rauskam, hat es mir sogar gefallen, dass Kate dann etwas tat, was ich ihr wirklich nicht zugetraut hätte. Ich mag diese unerwarteten Reaktionen der Charaktere, Schritte die man ihnen gar nicht zugetraut hätte.

Flynn: Er soll für August einen Vater symbolisieren, obwohl Henry ein Mensch ist und August ein Monster. Trotzdem behandelt er ihn wie einen Sohn und das fand ich im Buch sehr berührend, auch wenn nicht alle Entscheidungen die richtigen gewesen waren.

Leo und Ilsa: Sind Augusts Geschwister, doch die beiden verbergen ebenfalls sehr dunkle Geheimnisse, was mich das ein oder andere Mal sehr überrascht hat im Buch.

 

Fazit: Eine unglaublich düstere Geschichte, wenn auch mit anfänglichen Spannungsdefiziten. Der Schreibstil der Autorin ist allerdings zum Dahinschmelzen, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich will Teil 2 auf jeden Fall noch lesen, wende mich aber erstmals anderen Büchern zu.

4 von 5 Sternen.
 
 

Rezension zum Hörbuch „Heartless – Der Kuss der Diebin“ von Sara Wolf, gesprochen von Christiane Marx

Eckdaten:

 

Titel: Heartless
 Untertitel: Der Kuss der Diebin
 Teil einer Reihe: Band 1
 Länge: 12 Stunden und 21 Minuten (Audible/Hörbuch)
 Genre: High Fantasy
 Autor: Sara Wolf

Sprecher/in: Christiane Marx

Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH

 

Klappentext:

Zera ist mutig, stark und schön - und eine Gefangene, denn ihr Herz ist in der Gewalt einer Hexe. Will Zera ihr Herz zurück, muss sie ihrer Gebieterin einen neuen Diener beschaffen: den ebenso unverschämten wie attraktiven Prinz Lucien, der gerade auf Brautschau ist. Stiehlt sie sein Herz - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes -, ist sie frei! Doch ihr eiskalter Plan gerät ins Wanken, als Lucien echte Gefühle in ihr weckt...

 

Cover: Es passt super, obwohl ich das Schwarze drumherum etwas arg „leer“ finde. Aber ansonsten ist es sehr passend.

 

Sprecher/in: Christianes Marx‘ Stimme ist wahnsinnig angenehm zu hören. Sie sprach deutlich und schaffte es all das Gesprochene noch lebendiger wirken zu lassen. Ich habe schon einmal ein Hörbuch mit ihrer Stimme gehört und würde es auch immer wieder tun. Eine sehr empfehlenswerte Sprecherin.

 

Inhalt:

Zera ist eine Herzlose, welche einer Hexe namens „Nightsinger“ unterstellt ist. Ihr größter Wunsch ist es, endlich wieder Mensch zu sein und dafür muss sie ihr Herz von der Hexe zurückbekommen.

Eines Tages bekommt sie eine einmalige Chance genau diesen Traum zu erfüllen, denn sie erhält die Aufgabe, das Herz des Prinzen zu stehlen, um es Nightsinger zu bringen.

Durch Lady Y'shennria lernt Zera den Umgang am Hof und wie man sich dort zu verhalten hat. Sie soll sich als Nichte von Lady Y'shennria ausgeben, um dem Prinzen damit näher zu kommen.

Ich mochte die Geschichte, wenn ich wirklich ehrlich bin, am Anfang noch nicht so ganz. Erst als Zera den Kronprinzen Lucien kennenlernt, wurde die Geschichte einfach immer besser. Ich glaube, sogar die beste Szene war einfach der Schluss. Er war so wahnsinnig spannend, dass ich mich wirklich schon sehr auf Teil 2 freue.

Auch der innere Kampf mit der Glut kam wahnsinnig gut bei mir an. Man litt und fieberte einfach mit Zera.

 

Charaktere:

Zera: Taff, klug und liebenswürdig <3 Das wären die drei Worte mit denen ich die Heldin der Geschichte beschreiben würde. Ich mochte Zera von Anfang an. Besonders durch Christianes Stimme wurde das Ganze noch viel besser und deutlicher, so dass ich mir sogar gut vorstellen könnte, dass es Zeras Stimme war, die ihre eigene Geschichte vorliest.

Lady Y'shennria: Am Anfang war sie echt fies und total streng zu der armen Zera, da sie Herzlose nicht ausstehen konnte. Aber mit der Zeit hatte ich sie wirklich in mein Herz geschlossen.

Lucien: Lucien und ich wurde uns nicht ganz einig. Das zog sich leider tatsächlich bis zum Schluss, wo ich ihn langsam zu mögen begann. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie kam er mir manchmal etwas zu naiv vor und wo ich mir öfter mal dachte: Sag mal, Junge, was stimmt nicht mit dir? Aber trotzdem habe ich jeden Moment genossen, den er mit Zera verbrachte.

Malachite: Ich liebe diesen Nebencharakter, wenn ich ganz ehrlich bin. Er ist wie ein taffer, großer Bruder, den man einfach irgendwie nur lieb haben kann. Ich finde es nur zu schade, dass man nicht mehr im ersten Band über den Leibwächter des Prinzen erfuhr, deshalb hoffe ich sehr, dass dies noch im zweiten Teil kommt.

Fione: Anfangs sehr undurchsichtig, doch mit der Zeit merkte ich, dass ich sie verstand. Sie ist wirklich gebrochen, wegen Varias Tod, genau wie der Kronprinz.

Anti-Helden: Da gab’s einige im Buch. zB. Der Graf oder der König (den ich noch nicht so ganz in die Kategorie „gut“ einstufen würde) oder die Hexe Nightsinger.

 

Fazit: Im Ganzen liebte ich die Geschichte. Sie war herzzerreißend, unfassbar spannend und in einem flüssigen Schreibstil geschrieben. Ich kann Teil 2 kaum abwarten. 4,5 von 5 Sternen. 

Rezension zu „Eispalast – Der Fluch der sechs Prinzessinnen“ von Regina Meißner

Eckdaten:

 

Titel: Der Fluch der sechs Prinzessinnen
 Untertitel: Eispalast
 Teil einer Reihe: Band 4
 Seiten: 447 (Amazon/Taschenbuch)
 Genre: Märchen
 Autor: Regina Meißner
 Verlag: Sternensand Verlag

 

Klappentext:

Zwei Seelen, getrennt und verirrt. Der Weg durchs ewige Eis wird von Federn getragen …
 So beginnen die Flüche der Zwillingsschwestern Penelopé und Genevieve, welche die beiden Prinzessinnen in ewige Kälte verbannt haben. Während Genevieve auf eigene Faust versucht, einen Weg durch die eisige Einöde zu finden und ihren Fluch zu brechen, erhält Penelopé eine Gelegenheit, die ihr helfen könnte, ihr Rätsel zu lösen. Oder ist es Zufall, dass ausgerechnet sie vom Schneekönig in den Eispalast eingeladen wird, der normalerweise keinem Menschen zugänglich ist?

 

Cover: Aaaah wieder ein Alex-Cover <3 Ich liebe es sooo sehr <3 Es passt perfekt und dieses frostige Blau … einfach toll =)

 

Inhalt:

In dieser Geschichte geht es um die zwei Zwillinge Ginny und Penny. Am Anfang erfährt man einiges über die Welt Prunea. Doch die Zwillinge sind zu Beginn des Buches getrennt und jede erzählt praktisch ihre eigene Geschichte. Ginny ist fest entschlossen ihren Fluch zu brechen, ist jedoch im Eis gefangen und findet keinen Weg in den Eispalast, in dem sie sich ziemlich sicher ist, dass sie den Fluch dort lösen kann.

Penny jedoch lebt im Dorf Frigus, in dem sie eigentlich sehr glücklich zu sein scheint. Doch dann ruft der Schneekönig plötzlich zu einem Wettbewerb auf, in dem es darum geht, wer von den auserwählten Frauen, die sich bewerben, später seine Eiskönigin werden will. Penny ist anfangs skeptisch, doch auch sie weiß, dass der Eispalast sie ihrem Fluch näher bringen wird.

 

Charaktere:

Penny: Ich mochte sie ein wenig lieber, als Ginny. Möglicherweise wegen ihrer Gedanken/Entscheidungen, die sie traf. Es war so unfassbar spannend mitzuerleben, wie sie sich beim Wettbewerb verhielt und ob es ein gutes Ende für sie und den Schneekönig geben wird

Ginny: Ginny war mir anfangs etwas arg verbissen vorgekommen, was sich jedoch später legte, als sie Pale begegnete. Doch im Großen und Ganzen habe ich beide Zwillinge sehr lieb gewonnen gehabt.

Kjell: Ja, er war mir am Anfang sofort sympathisch, auch wie er immer mit Penny heimlich das Gespräch aufgesucht hat, um mehr über sie in Erfahrung zu bringen. Das war schon ziemlich toll <3

Pale: Er kam zu Beginn sehr kalt herüber, doch je mehr ich über ihn erfuhr, desto besser fand ich ihn.

Libella: Aaaaah, ich hab die Eule so lieb <3 Haha :D Ich glaube von allen Charakteren war sie die süßeste XD Also allen anderen waren schon ziemlich süß, aber ich war irgendwie immer Team Libella und ich finde, sie sollte eine eigene Story kriegen (war Spaß, Regina) XD

 

Fazit: Eine fantastische, spannende Geschichte im ewigen Eis <3 Ich konnte mit den Charakteren mitfühlen und mitfiebern <3 Durch und durch ein gelungenes Buch.
Ich vergebe 4,97 Sternen von 5 (XD).

Da ich alle Teile bis hierhin gelesen habe, muss ich jedoch leider gestehen, dass sie nicht an meine Nummer 1 (Blütenzauber) heranrückt. Ich liebte alle Geschichten der Prinzessinnen, aber ich glaube Tatjanas hat mir wirklich bisher am besten gefallen <3 

Der Tanz der verlorenen Seelen (Die Grimm-Chroniken 6) von Maya Shepherd

 Eckdaten:
Titel: Die Grimm-Chroniken
Untertitel: Der Tanz der verlorenen Seelen (Folge 6)
Seiten: 93
Verlag: Sternensand Verlag (Taschenbuch)

Klappentext:
Margery fand sich an einem wundersamen Ort wieder, von dem sie nicht gewusst hatte, dass er existierte. Vor ihr erstreckte sich ein blühendes Feld. Es waren unzählige Mohnblumen. Alle erstrahlten in der verbotenen Farbe – Rot.
»Spürst du den Windhauch?«, fragte Ember, während sie langsam durch die Wiese schritt. Sie hatte ihre Arme ausgebreitet, sodass sie mit den Fingerspitzen die Blüten im Vorrübergehen berührte. »Der Wind kommt von den vielen Seelen, welche über diese Wiese tanzen. Es sind die ruhelosen Geister der Mädchen, die deine Mutter in ihrem Keller getötet hat. Ihr Blut hat die Blumen rot gefärbt. Sie müssen nun sieben Jahre über dieses Feld tanzen, erst dann sind sie frei und dürfen in ein nächstes Leben weiterziehen.«

Inhalt/Charaktere:
Aaaah, es ging einfach spannend weiter, wie es in der vorherigen Folge aufgehört hat. Man lernte das wahre Böse von Mary kennen, dieses Monstrum, zu dem sie geworden ist. Margery wird mir immer sympathischer und ich sehe gar nicht als das böse Wesen an, was Will und seine Freunde vorher kennengelernt haben.
Auch bei Maggie und Joe geht es zunächst weiter und ob sie Will und Margery „retten“ können, das werden wir wohl erst in den kommenden Folgen erfahren.

Fazit:
Die Folge war super und ich kann es kaum erwarten wie es weiter geht <3 5/5 Sternen 

Rezension zum Hörbuch „Rückkehr der Engel: Angelussaga 1“ von Marah Woolf, gesprochen von Ann Vielhaben

 Klappentext:

"Ich kann dir nicht helfen", flüstere ich. Wenn die Männer uns entdecken, werden sie mich töten und den Engel bei lebendigem Leib rupfen.
Stöhnend dreht er sich auf die Seite und im Licht des Mondes erkenne ich sein Gesicht. Es ist Cassiel. Der Engel, der mir in der Arena bereits zweimal das Leben gerettet hat. Quer über seine nackte Brust verläuft ein tiefer Schnitt. Glas knirscht unter seinem Körper. Am Kopf muss ihn ein Stein getroffen haben, denn die linke Gesichtshälfte ist blutverschmiert und auch sein Haar ist rot gefärbt.
"Moon", flüstert er. Seine Stimme klingt dünn.
Er erinnert sich an meinen Namen. Ich bin so überrascht, dass ich innehalte und viel zu viel Zeit damit verschwende, ihn anzustarren.
"Lass mich nicht hier liegen." Lange Wimpern senken sich über seine blauen Augen. "Bitte."
Ein Engel, der um etwas bittet. Trotzdem kann das nicht sein Ernst sein! Wie stellt er sich das vor? Ich habe schon genug Probleme, da kann ich mir nicht noch einen Engel aufhalsen. Mit gesenktem Kopf stolpere ich davon und lasse ihn liegen.
Im Venedig der Zukunft, besetzt von den Erzengeln und deren himmlischen Heerscharen, führt Moon einen beinahe aussichtslosen Kampf, um ihre Geschwister zu schützen. Ganz auf sich allein gestellt, darf sie niemandem vertrauen, schon gar keinem Engel.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Inhalt:

Moon lebt in einer Welt, die von den Engeln zerstört wurde und diese nun über ihre Welt herrschen. Man stürzt in ein sehr apokalyptisches Szenario, in dem es ums nackte Überleben geht. Moon, die Protagonistin der Geschichte, lebt mit ihrer Zwillingsschwester Star und Tizian in Venedig, welches nicht mit dem heutigen zu vergleichen ist.
Eines nachts werden sie angegriffen und Moon sieht mit eigenen Augen, wie Banditen einem verletzten Engel die Federn herausreißen, was offensichtlich ein sehr schmerzhafter und blutrünstiger Akt ist. Doch dabei entdeckt sie auch einen weiteren Engel, den dasselbe Schicksal ereilen wird, wenn Moon ihm nicht hilft.
Tja, ob sie es letztendlich tut oder nicht, dass müsst ihr selbst lesen.

Charaktere:

Ich schreibe es kurz und allgemein. Sympathisch waren mir Alessio, Tizian und ja tatsächlich auch der Teufel. Der Rest konnte mich leider nicht berühren. Ich mochte Moon nicht, da sie Entscheidungen traf, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte und anfangs hatte ich auch so ein paar Schwierigkeiten mit ihr. Selbst der Engel war mir im Nachhinein nicht sympathisch, weil er einem das Gefühl gab: „Vorsichtig, der lügt!“ und sich auch viel zu „protzig“ verhielt. Er einige Kapitel später begann ich ihn ein wenig zu mögen.
Vieles war auch vorhersehrbar, sodass es etwas die Spannung nahm und ich nicht ganz so mitfiebern konnte.

Fazit:
 
Die Idee ist toll! Mal etwas Anderes, aber leider konnten mich die Charaktere nicht wirklich mitreißen und mir hat einfach dieses entscheidende „Wow“ in der Geschichte gefehlt <3 Trotzdem ein schönes Hörbuch für Zwischendurch. Ich vergebe 3,5 Sternen von 5.

Rezension zu "Götterherz“ von B. E. Pfeiffer

 Eckdaten:

Titel: Götterherz
Autor: B.E. Pfeiffer
Seiten: 362
Genre: Urban Fantasy
Verlag: Sternensand Verlag

Klappentext:

Seit Beginn ihres Familienurlaubs in Griechenland durchlebt die zwanzigjährige Penelope seltsame Träume. Jedes Mal findet sie sich an einem bedrohlichen Ort voller Monster wieder. Und jedes Mal erscheint ein mysteriöser Mann und verteidigt sie gegen diese Kreaturen.
Als sie diesen Fremden auch in wachem Zustand trifft, blitzen Erinnerungen an ein früheres Leben in ihr auf. An ein Versprechen von Unsterblichkeit, an eine Liebe, die Jahrtausende überdauert hat, und an eine uralte Rivalität zwischen zwei Göttern. Und einem davon gehört ihr Herz schon seit so langer Zeit. Allerdings muss sie nun um ihn kämpfen - um ihn und um ihr eigenes Leben, das von Göttervater Zeus persönlich bedroht wird.

Cover:
Jay hat hier wieder volle Arbeit geleistet! Ich liebe das Cover und es passt sooo wahnsinnig gut. Besonders dieses dunkelblau mit dem Gold <3 Wahnsinn!

Inhalt:
In Götterherz geht es um Persephone und Hades, die sich einst vor dreitausend Jahren geliebt haben. Doch die heutige Persephone weiß nichts von ihrem früheren Leben, hat allerdings seltsame Albträume, die aus ihrem früheren Leben zu sein scheinen. Hades, der sich in ihrer Welt als Ajax ausgibt, versucht sich Pen (Persephone) zu nähern, da sie sich durch ihre Wiedergeburt, dem Arenakampf widmen muss, in dem sie damals ihr Leben verlor. Ob sie es dieses Mal gemeinsam schaffen werden?

Charaktere:
Ajax/Hades: Ich mochte ihn am Anfang, da er etwas Geheimnisvolles ausstrahlte und einen neugierig machte, wer er war und wie er mit seinem Plan vorgehen wollte. Was ich allerdings etwas schade fand, war, dass dieses Geheimnis schon direkt am Anfang aufgelöst wurde, bzw. schon direkt klar war, dass es sich bei ihm um Hades handelt. Man hätte es auch ein wenig geheimnisvoller verpacken können.
Persephone/Penelope: Ich hatte am Anfang mit ihrer Naivität einige Schwierigkeiten. Ich weiß und es stand auch so im Buch, dass Pen eine besondere Verbindung zwischen Ajax und ihr spürte. Trotzdem ging mir dadurch alles viel zu schnell. Sie hegte nicht ein einziges Mal diese wirklich, echten misstrauischen Gedanken. Mehr dazu erzähle ich unten.
Ab Seite 150 - meine ich - war sie mir bis zum Schluss hin total sympathisch <3
Zeus: Naja, ein ganz typisches Arschloch :D Aber ein toller Antagonist! Böse, eifersüchtig und unberechenbar <3
Familie von Pen: Günter war mir am sympathischsten, dann kommt die Mom von Pen, dann ihr Vater und ganz zum Schluss Vicky. Vicky ging leider für mich gar nicht, selbst ganz am Ende des Buches als sie nochmal auf „nette Schwester“ machte. :D Ich konnte ihr leider keine Chance mehr geben XD

Das kleine böse Wörtchen ABER:
Die Geschichte war wirklich schön, die Charaktere lebendig, die Liebe * seufz * zum dahinschmelzen, doch leider gab es einige Punkte, die mir nicht gefallen haben.
Beginnend mit dem Anfang des Buches. Der Prolog war super! Ich war sofort Feuer und Flamme für die Liebe zwischen Hades und Persephone. Allerdings begann es dann eher schleppend. Pen kriegt Visionen, dann trifft sie bereits auf ca. S. 30 oder 40 auf Ajax, bei dem man sofort merkte, dass er Hades war. Als sie dann jedoch bei S. 60 zum See wollten und den Vater um Erlaubnis baten, meinte dieser nach dem Motto: „Ja, geh ruhig. Ist ja nix dabei …“ Klar, später erfährt man, dass Hades ihre Eltern manipuliert hat, aber trotzdem hätte Penny doch auch selbst entscheiden können, ob das nicht eher risikoreich wäre. Ich meine, sie kennt ihn so gut wie gar nicht. Ich musste mir dann auf die Unterlippe beißen, weil sich das einfach nicht mit meinen menschlichen „Nachempfindungen“ geeinigt hat. Ich hätte es schöner gefunden, wenn Pen erst mal mehr misstrauisch gewesen wäre und Hades etwas mehr für seine Persephone „gekämpft“ hätte. Das hat mich ein klein wenig gestört.
Ja, dann kam die Szene dass sie sich bis auf die Unterwäsche auch noch auszieht :D Hmmmm… ich weiß nicht. Das hat für mich auch nicht ganz gepasst =)
Es gab viele Gänsehaut-Momente in dem Buch. Wirklich. Manchmal hat Hades Dinge gesagt, die mein Herz haben höher schlagen lassen, sodass ich richtig verliebt war. Doch dann kamen wieder so Momente, wo es zu viel des Guten war. Wo einfach zu oft gesagt wurde, dass sein Herz ihr gehört und umgekehrt …
Und mir hat die Action gefehlt, die leider erst am Schluss auftauchte. Ich hatte mir am Anfang ein wenig mehr Kampf auch gewünscht, ein wenig mehr „Show“, also sprich: dass man wirklich durch Hades Taten sieht, wie sehr er sie liebt, sich wünscht, dass sie eine gemeinsame Zukunft haben. Aber eigentlich waren die meisten Schauplätze: Hotel, See, Hotel, Meer, Hotel, Arena.
Ich hätte mir eine Situation einfach gewünscht, in der es vielleicht mehrere Kapitel darum geht, dass zum Einen Pen Hades mehr hätte Misstrauen schenken sollen und Zweitens dass es mal auch wirklich um die Wurst ging :D Ich weiß, das klingt verrückt, aber mir haben diese Momente gefehlt, die einen richtig ans Buch fesseln.
 
FAZIT:
Ich kann das Buch vor allen Dingen jungen Lesern ans Herz legen, die gerne Romance, wenn auch ein wenig kindlich/teeniehaft gestaltet, lesen wollen. Wer nicht so gerne etwas liest, sollte sich lieber vorerst die Leseprobe durchlesen, bevor er sich für das Buch entscheidet. Ich mochte wirklich die Liebe der beiden und es gab so viele schöne Herzklopf-Momente, aber dennoch habe ich dann beinahe genauso oft die Augen verdrehen müssen (Klischees, etc.) Es war leider nicht so meins. 3 von 5 Sternen!
 

Rezension zu – „Königreich der Schatten, Rückkehr des Lichts“ von Sophie Jordan

 Eckdaten:

Titel: Königreich der Schatten
Untertitel: Rückkehr des Lichts
Teil einer Reihe: Band 2
Seiten: 352
Genre: Fantasy, High Fantasy
Autor: Sophie Jordan
Verlag: HarperCollins

Klappentext:
Seit Jahren herrscht Finsternis über dem Königreich Relhok. Doch Luna, die wahre Königin des Reiches, ist es mithilfe des Waldläufers Fowler gelungen, aus Relhok zu fliehen. Der Mörder ihrer Eltern droht, auch sie zu töten. Auf der Flucht wird ihr Verbündeter lebensgefährlich verletzt. Nur die fremden Soldaten des Königs Lagonia können ihnen helfen. Doch kann sie ihnen vertrauen? Um endlich der Dunkelheit zu entkommen und ihre Feinde zu besiegen, müssen sich Luna und Fowler ihrer Bestimmung stellen.


Cover:
Ich finde die leuchtende, gelbe Blume schöner als die vom ersten Band. Es ist passend zum Buch, allerdings finde ich die englischen Cover noch ein wenig besser =)


Inhalt:
Der 2. Teil beginnt sehr spannend, da Luna Fowler retten will, der von den Finsterirdischen unter die Erde gezogen wird. Allerdings ist Fowler schwer krank und muss sofort behandelt werden, was Luna dazu zwingt fremde Hilfe anzuholen. Prompt landet sie an einem Ort, an dem sie so gefangen ist, wie schon lange nicht mehr und beide sehen sich einer neuen Herausforderung gegenüberstehen.


Charaktere:
Luna: Ich mochte sie schon seit dem ersten Band an. Mutig, heldenhaft und liebevoll. Sie will zu Beginn sich noch immer dem König von Rehlok opfern, um damit das Töten der Mädchen zu stoppen. Doch Fowler liebt Luna zu sehr, um das zuzulassen.

Fowler: Ich liebe ihn so. *Fangriling* *seufz* Er tut so viel für Luna und riskiert alles für ihre Liebe <3 *hach* Er war in beiden Bänden mein liebster Charakter.

Chasan: Anfangs mochte ich ihn nicht. Ich dachte wirklich, dass er zu den Bösen gehört. Doch während der Geschichte habe ich dann gemerkt, dass er sich geändert hat und ich glaube, dass tat er, weil er endlich jemanden gefunden hat, für den es sich lohnte zu kämpfen.

König von Lagonia: Ein Ekelpaket! Ich wünschte ihm wirklich den Tod an den Hals oder dass ihn die Finsterirdischen gefressen hätten.



Der feine, aber kleine Makel:
Das Ende des Buches war so furchtbar, so schlecht und … Ich habe mich sehr geärgert. Ich dachte sogar, es würde auf einen 3. Teil hinauslaufen. Außerdem habe ich mich wirklich gefragt, ob das Lektorat der Autorin nicht zugesprochen hat, dass man so ein Ende nicht schreiben kann? Mal ehrlich. Man fiebert 2 Bänden auf ein Finale zu und es gibt keines. Dh. Schon. Aber [SPOILERGEFAHR] in nur 15 Seiten? Soll das ein Witz sein? Ich war wirklich einfach nur entsetzt, dass man in so einer lapidaren Form eine komplette Geschichte vermiesen kann.

Wäre das nicht gewesen, wäre das Buch perfekt gewesen. Aber … naja. Sehr schade.

FAZIT:
Wer Dystopien, High Fantasy und eine ganz tolle Liebesgeschichte mag, wird hier fündig! Ich vergebe aufgrund des wirklich miesen Endes, welches wirklich sehr viel zerstört hat, 4 von 5 Sternen.

Rezension zu "Die Grimm-Chroniken – Der Gesang der Sirenen" von Maya Shepherd

 Eckdaten:

Titel: Die Grimm-Chroniken
Untertitel: Der Gesang der Sirenen
Seiten: ca. 142
Genre: Fantasy-Märchen
Autorin: Maya Shepherd

Klappentext:

Dort zwischen der Gischt entdeckte ich ein bleiches weibliches Gesicht. Die Sirene hatte leuchtende Augen, so grün wie Algen. Ihr Haar war rot wie Blut. Es floss in sanften Wellen über ihren Körper, der nackt war, soweit ich es erkennen konnte.
Sie war eine Schönheit und es fiel mir leicht, zu verstehen, warum Männer ihr und ihrem Gesang verfielen. Doch wenn man genau hinsah, konnte man erkennen, dass sie spitze Zähne in ihrem Mund trug. Zähne, die zum Töten gemacht waren. An ihrem Hals hatte sie Kiemen wie ein Fisch. Sicher war ihr Körper kalt wie der Tod.
Die Sirenen waren seelenlos, deshalb vermochten sie nicht mehr, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Sie hatten geliebt und waren so bitter enttäuscht worden. Das Leben hatte für sie nur Leid übrig gehabt und nun waren sie in ewiger Rachsucht gefangen.
»Stürze dich in die Fluten und schenke der Meerhexe deine Seele. Sie wird dir im Gegenzug die Gunst des ewigen Lebens erweisen.«

Cover:
Es passt absolut zur Reihe! Ich liebe es <3

Inhalt:
Die Geschichte um Mary und Will geht weiter und man erfährt einiges. Es werden unerwartete Sachen endlich aufgelöst und man erfährt endlich auch etwas über den guten Blaubart, von dem ich NIE gedacht hätte, wer er wirklich ist. Das fand ich ganz toll!
Dann am Ende … Will und Magery … * seufz * <3

Charaktere:
Mary: Die Träume, in denen Will mit Magery war, waren einfach zu genial. Es steckte so viel Dunkelheit darin, dass ich am liebsten gleich viel mehr über die dunkle Königin erfahren wollte. Leider muss ich da wohl noch ein paar Grimm-Chroniken Bücher lesen :P
Will: Ich mag ihn von Buch zu Buch mehr. Endlich weiß Will, wer er wirklich ist und vor allen Dingen, wer sein Vater „Ludwig“ ist. Das hat mich auch total überrascht <3
Maggy: Ich finde es toll, dass sie das Grimm-Chroniken Buch gefunden hat und alles, was um sie herum passiert, in diesem Buch festgehalten wird. Außerdem erfährt ein bisschen mehr über das besondere Mädchen, das ein starke Persönlichkeit zu haben scheint.
Magery: Anfangs war sie mir etwas suspekt, aber jetzt mag ich sie <3 Aber ich werde mal sehen, was mich noch so erwartet in Teil 5.

FAZIT:
Wieder einmal ein weiterer, spannender Teil der Grimm-Chroniken! 5 von 5 Sternen <3
Wir sehen uns dann auf der Messe, Maya, wenn ich mir dann den neusten Teil signieren lasse XP 

Rezension zu "Everless – Zeit der Liebe" von Sara Holland

 Eckdaten:

Titel: Everless
Untertitel: Zeit der Liebe
Seiten: ca. 384
Genre: Fantasy
Autorin: Sara Holland

Klappentext:

Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der Zeit das kostbarste Gut ist. In der die Reichen von der Zeit der Armen leben und dein eigener Vater seine Lebenszeit opfert, um dich zu retten.
Stell dir vor, du musst der Familie dienen, die dein Leben zerstört hat.
Stell dir vor, dass dein eigenes Herz dich belügt – und im Geheimen den Mann liebt, den du am allermeisten fürchtest.
Stell dir vor, du bist der Schlüssel, denn die Zeit gehorcht dir.
Und dein Schicksal entscheidet sich genau jetzt!
Eine fesselnde und einzigartige Geschichte über Liebe, Verrat und die Macht der Zeit.

Cover:
Es ist etwas zu „schlicht“ für meinen Geschmack, aber es passt zur Story =) Das englische Cover finde ich um Längen besser <3

Inhalt:
Jules‘ und ihr Vater sind arm, denn in ihrer Welt bezahlt man mit Zeit, mit denen in Form von Münzen gehandelt wird. Um ihrem Vater unter die Arme zu greifen, da diesem nicht mehr viel Zeit zum Leben bleibt, beschließt sie nach Everless zu gehen, um für Arbeit viele Münzen zu bekommen. Allerdings hat Jules an diesem Ort eine furchtbare Vergangenheit, Feinde, die sich ihr in den Weg stellen und ihr das Leben dort so unangenehm wie möglich machen. Als dann allerdings Jules Vater ebenfalls in Everless auftaucht und sie anfleht, diesen Ort sofort wieder zu verlassen, da ihr Leben in Gefahr sei, weigert sie sich. Jules lockt es zu sehr, ihre Vergangenheit in Everless zu ergründen, herauszufinden wer sie eigentlich wirklich ist.

Charaktere:
Jules: Ich mochte die Protagonistin, obwohl ich einige ihrer Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Manchmal kam sie mir zu störrisch vor, teils sogar etwas zu naiv (besonders am Ende des Buches).
Roan: Ich schaffte es leider nicht mit diesem netten Jungen eine Verbindung aufzubauen. Ich konnte die Liebe, die sie für ihn empfand einfach nicht nachempfinden, da ich immer wieder hin und her schwankte zwischen: kann man ihm trauen oder nicht?
Liam: Trotz seiner Düsterheit und seiner Verschlossenheit war er mir tatsächlich etwas sympathischer als sein Bruder Roan. Ich habe sowieso eine Schwäche für düstere Kerle. Zum Schluss stellte ich fest, dass er mir sogar der sympathischste Charakter von allen war.
Caro: Ich konnte sie wirklich nicht einschätzen. Genau wie bei Roan schwankte ich zwischen: Gut oder Böse?
Die Königin: Herrlicher Charakter. Schön düster, geheimnisvoll. Sie macht einen neugierig darauf, herauszufinden, was hinter ihrer kalten, ernsten Fassade steckt. Sehr gelungen also!
Ina Gold: Nach Liam kam Ina, die mir am besten noch gefallen hat. Ein Mädchen, das ebenfalls eine Waise gewesen ist und nun die Nachfolgerin der Königin werden soll. Zum Schluss hat es mich tatsächlich etwas überrascht, wer sie ist, man konnte es sich aber auch denken.

Weshalb es nur ein 3-Sterne-Buch wurde:
Die Charaktere waren zu flach, nicht greifbar. Es fing schon damit an, dass er Leser erzählt bekommt, dass die Prota Roan und Liam schon kannte und dass es wohl eine Vergangenheit mit allen zwei gibt. Da war mir zu wenig „Show“, sodass ich die Gefühle nur seeehr schwer nachvollziehen konnte. Dann war die Story eher langweilig. Es ist soooo wenig passiert und ich habe das Buch auch ehrlich gesagt oft weggelegt und mich anderen Büchern gewidmet. Zum Teil habe ich mich auch durch das Buch gequält, mir gewünscht, es würde einfach etwas passieren. Doch stattdessen ziehen sich die Gespräche, die Dialoge und die vielen Gedanken der Prota, die mich nie vorangebracht haben. Es wurde erst alles am Schluss aufgelöst, was mir zu geballt vorkam. Vor allen Dingen [VORSICHT SPOILER] als Person X und Y am Ende starben, musste ich wirklich auflachen, weil ich mir gedacht habe, sie hegt nicht einmal den Gedanken, Reue dafür zu empfinden, dass sie vielleicht nur wegen ihr gestorben sind?? Dass ihre dumme Aktion die beiden Menschen getötet hat? Nein, Jules trauert einfach nur :D Fand ich tatsächlich etwas sehr schade und wäre überhaupt nicht meine Gedankengänge gewesen, wenn ich an ihrer Stelle gewesen wäre. Sie sieht ihre Naivität also absolut nicht ein.

FAZIT:
Ob ich einen 2. Teil lese, weiß ich noch nicht, ehrlich gesagt. Denke aber eher nicht, da mich Teil 1 nicht wirklich fesseln konnte. Allerdings mochte ich den Schreibstil der Autorin und vergebe deshalb 3 von 5 Sternen.

Rezension zu – „Nemesis – Geliebter Feind“ von Anna Banks

 Eckdaten:

Titel: Nemesis
Untertitel: Geliebter Feind
Seiten: 432
Genre: Fantasy, High Fantasy
Autor: Anna Banks
Verlag: cbj Jugendbücher

Klappentext:

Prinzessin Sepora ist auf der Flucht: Ihr Vater will sich mithilfe ihrer einzigartigen Gabe zum Herrscher über alle fünf Königreiche aufschwingen. Um das zu verhindern, taucht sie im verfeindeten Theoria unter, wo sie unfreiwillig als Dienerin am Königshof landet. Prompt verliebt sie sich in den jungen, smarten König Tarik – und steht schon bald vor einer folgenschweren Entscheidung: Ist sie bereit, ihren Gefühlen nachzugeben und Tarik die Wahrheit über ihre Herkunft zu verraten?

Cover:
Ich mag eigentlich keine grafischen Personen, die wie eine Animation wirken, aber ich finde hier passt es irgendwie sehr gut zur Geschichte.

Inhalt:
Prinzessin Sepora flieht vor ihrem Vater, da dieser sie dazu zwingt ihre geheime Gabe anzuwenden, um sein Land zu unterstützen und es stark zu machen. Doch sie flieht ins verfeindete Theoria, wo sie bei Hofe des Königs unterkommt als seine Ratgeberin. Sepora hält ihre Identität und ihre Gabe streng geheim, doch Tarik, der König, stellt Nachforschungen an und dank seiner Gabe als Lingot kann er alle Wahrheiten auf den ersten Blick erkennen. Also keine leichte Herausforderung.
Der Anfang war sehr schleppend, der Mittelteil dann wieder interessanter und der Schluss hat mich die Augen rollen lassen. Warum und weshalb erfahrt ihr, bei „Charaktere“ und „Fazit“.

Charaktere:
Sepora: Am Anfang war sie mir sehr sympathisch. Sie ist stark, mutig und besitzt eine vorlaute Klappe, die mich zum Schluss des Buches leider genervt hat. Sepora ist klug, doch gegen Ende hatte ich einfach das Gefühl, dass sie eher wie eine 12-jährige denkt. Ihre Gedankengänge konnte ich zum Teil leider oft nicht nachvollziehen, zB. als sie das Leid der Menschen mitansah, die unter der schlimmen Krankheit litten, ihre Gabe aber nicht anwenden wollte um sie zu retten. Gleichzeitig will die Prinzessin aber dass niemand stirbt. Äh … Sinn? Ich finde, man hätte sie es wenigstens versuchen lassen können. Ich finde, sie denkt einfach wie ein störrisches, kleines Kind darüber nach. Verzogen und ehrlich gesagt auch unsympathisch.
Tarik: Ich liebe den Kerl. Ich konnte wirklich jeden Gedankengang verstehen. Er handelt, wie er als König eben handeln muss. Sepora geht jedes Mal hin und wirft ihm vor, wie grausam er ja sei und dass besser alles nach ihrer Nase tanzen soll. Erstens hat sie gar keine Ahnung, was es bedeutet, zu regieren, zweitens wurde mit jedem Kapitel das verging, Tarik sympathischer und Sepora unsympathischer. Für mich war das Mädchen einfach eine Zicke :D, um es mal direkt auszudrücken. Tarik hat einfach in allererster Linie an sein Volk gedacht, was ein König auch tun sollte.
Rashidi: Ich glaube, ich habe mich köstlich amüsiert darüber, wenn er und Sepora gestritten haben. Das war einfach zu gut. Nur schade, dass er nur am Anfang und gegen Ende des Buches auftaucht =)
Sethos: Tariks jüngerer Bruder. Ich mochte ihn auf eine gewisse Weise, weil er genauso rüber kam, wie er rüber kommen sollte. Protzig, ein Frauenliebhaber und sehr fixiert auf Sepora, die aber eigentlich den König liebt und nicht den jüngeren Bruder.


FAZIT:
Meiner Meinung nach hat Tarik jemand besseren verdient, als Sepora. Ich konnte einfach die Liebe für ihr Land nicht genug spüren, weshalb ich eine für Theoria entwickelte und so auf der Seite des Königs stand. Tarik gab sich so unglaublich viel Mühe für sie und Sepora gefällt immer wieder etwas nicht, was sie ihm vorwerfen kann. Armer Kerl, ehrlich gesagt. Als sie sich einmal stritten, hieß es dann immer: Ich liebe dich und im nächsten Moment: ich hasse dich. Da fragt man sich als Leser, ja was denn jetzt davon?
Ganz ehrlich. Wenn ich jemanden wirklich so sehr lieben würde, würde ich alles andere für denjenigen ausblenden, weil man weiß, dass es einem wert ist. Tarik tat das. Sepora nicht. Was für mich einfach bedeutet: dass ich wohl auch keinen zweiten Teil lesen werde, weil ich nun ein ziemlich negatives Bild von der Prinzessin habe und deshalb auch nicht weiter aus ihrer Sicht lesen will.
Das Buch bekommt allerdings für die großartige, bildhafte Welt, die Anna Banks entworfen hat einen dicken Pluspunkt. 3,5 Punkte sind es dann insgesamt.

Rezension zu – „Diamantkäfig – Der Fluch der sechs Prinzessinnen“ von Regina Meißner

 Eckdaten:

Titel: Diamantkäfig
Untertitel: Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 3)
Seiten: ca. 400
Genre: Märchen
Autor: Regina Meißner

Klappentext:

Gefangen in einem Turm, gepeinigt von ihrer Stiefmutter Rania … das ist Prinzessin Valyras Fluch. Es gibt kein Entrinnen, denn die Hexe zwingt die jüngste der sechs Schwestern, seltene Zutaten für einen Trank zu suchen, welcher Rania unendliche Macht verleihen wird. Als Valyra eines Tages unverhofft auf einen Verbündeten trifft, könnte dies die Wendung ihres schrecklichen Lebens bedeuten. Doch wird es ihr gelingen, das Rätsel um ihren Fluch zu lösen? Wie viele Opfer muss sie dafür bringen, wie stark muss sie dazu werden? Und – bergen Diamanten wirklich falsches Leben?

Cover:
Ich liebe einfach Alex‘ Cover <3 Sie sind der Wahnsinn! Diamantkäfig ist ihm einfach unglaublich gut gelungen.

Inhalt:
In diesem Teil der „Fluch der sechs Prinzessinnen“-Reihe geht es um die jüngste Schwester Valyra, die im Turm der bösen Hexe Rania gefangen gehalten wird. Diese quält die Prinzessin jeden Tag mit schmerzhaften Erinnerungen an ihr Leben in ihrem Schloss. Valyra muss unglaublich schwierige Aufgaben lösen, Entscheidungen treffen, bei denen sie nicht weiß, welche die richtige ist. Allerdings verbirgt Rania etwas – ein Vorhaben, welches Valyra um jeden Preis erforschen muss, noch bevor Rania dieses in die Tat umsetzen kann.

Charaktere:
Valyra: Sie ist ein absolut taffes Mädchen, beweist jedes Mal ihren Mut, ihre Stärke und dass sie langsam aber sicher erwachsener zu werden scheint, als man denkt. Ranias grauenvolle Aufgaben zwingen Valyra dazu Entscheidungen zu treffen, für die einfach bereit sein muss. Diese Prinzessin war mir (um ganz ehrlich zu sein) am sympathischsten von allen. Ich mochte Estelle, auch Tatjana, aber Valyra ganz besonders.
Jorin: Ich mochte ihn total. Okay, einmal musste ich voll grinsen wegen der „schiefen Zähne“ (haha, Regina, ich werde es niemals wieder vergessen), aber trotz allem war er mir auch sehr sympathisch. Er beweist Stärke und kämpft für eine ganz besondere Liebe <3
Person, dessen Namen nicht genannt werden darf, wegen Spoilergefahr: Am Anfang war sie mir etwas zu kurios. Ich nenn sie mal in meiner Rezension Person X. Zuerst war X am Anfang nicht zu durchschauen, welche Absichten sie hegt, was wirklich mit ihr passiert war und was sie vor allen Dingen wirklich wollte. Leider wurde sie mir unsympathischer, aufgrund der vielen „Vorkommnisse“, bei denen man nicht wusste, kann man ihr trauen oder nicht.
Rania: Was soll ich zu dieser miesen Hexe (Oh, ich hasse sie ja so sehr) auch schon viel sagen. Ich warte bereits schon auf den Moment, in dem dieses Biest endlich stirbt! Ich mag sie nicht! Ich glaube, niemand mag die! Also warte ich schon sehnsüchtig auf Band 4 <3

FAZIT:
Ein ganz toller 3. Teil. Spannend, unerwartet und mit einer besonderen Portion Action <3 Ich kann’s kaum erwarten den finalen Band zu lesen und endlich zu wissen, wie die Geschichte der sechs Prinzessinnen endet <3 Diamantkäfig ist absolut lesenswert! 5 von 5 Sternen!

Rezensionen zu "Dark Canopy" und "Dark Destiny" von Jennifer Benkau

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch oder eine Geschichte gefunden habt, die euch absolut überzeugt hat, in allem was ihr bisher gelesen habt?
 Für mich war „Dark Canopy“ und „Dark Destiny“ eine solche Geschichte. Vorab: Diese Rezension wird keine normale Rezension, wie ich sie immer schreibe. Diese hier schreibe ich, weil ich finde, dass sie etwas Besonderes verdient hat.
 Als ich beide Bücher beendet habe, fühlte ich mich sehr leer. Leer, weil es zu Ende war. Leer, weil ich etwas gelesen habe, was mir den Atem raubte. Leer, weil ich das Gefühl habe loslassen zu müssen, obwohl ich das gar nicht will.
 Diese Dystopie war bisher wirklich mit Abstand die schönste Geschichte, die ich je gelesen habe. Ich liebe Dystopien, weil sie so realistisch sind, obwohl sie unrealistisch sind. Ich liebe das Abenteuer, die Gefühle, die Tiefe.
 Im ersten Teil der Geschichte geht es um das Leben von Joy. Ihr Alltag, ihre Regeln, ihre Welt, ihr Charakter. Denn Joy lebt mit den sogenannten Percents zusammen, die gefürchtet werden und sozusagen ihre „Welt“ beherrschen. Eines Tages wird Joy von einem Percent gefangen genommen und von Neél, dem Varlet, für das Chivvy trainiert. Zu Beginn können beide sich nicht ausstehen. Mal wird es brutal, dann wieder sanft und dann wieder brutal. Doch beide haben etwas gemeinsam: sie sind Kämpfer.
 Bis zum Ende des ersten Teils spielt sich die Geschichte in der Stadt der Percents ab und man erfährt einiges über deren Regeln, deren Leben und deren Verhalten. Joy landet ständig in kniffeligen Situationen, was meiner Meinung nach beide aneinander bindet.
 Joy und Neél verlieben sich ineinander, ohne dass sie es wollen.
 ---- [Achtung hier beginnt Rezension für Teil 2] -----
Was mich so unfassbar beeindruckt hat, war das Ende des 1. Teils. Neél wird von Joys Clan gefangen genommen und auf brutale Weise gefoltert. Als es dann schließlich hieß, dass dieser tot sei, begibt Joy sich auf die Suche nach Antworten, denn sie hat Neéls Tod nicht mit eigenen Augen gesehen.
Joy findet heraus, dass Neél überlebt hat und findet ihn auch wieder in der Percent-Stadt, in der auch ihre gemeinsame Liebe begonnen hat. Ihr scheint jedoch schnell klar zu werden, dass ihre Beziehung zu bröckeln beginnt, da beide für vollkommen andere Ziele kämpfen, anderer Ansichten sind und sich meistens uneins werden. Doch was sie trotzdem zusammenhält, ist ihre Liebe zueinander.
Und hier kommt der Punkt, an dem ich ein ganz, ganz großes Lob an die Autorin aussprechen muss.
Ich LIEBE dieses Ende der Geschichte. [Achtung SPOILER]
Denn die Liebe ist NICHT die stärkste Macht der Welt. Sie KANN es sein. Das ist etwas, dass ich selbst früh begriffen habe. Wenn man sich so sehr liebt, dass man für denjenigen sterben würde: okay, kenn ich nur in Märchen oder in Büchern, denn wir alle können nicht wissen, ob wir jemals einer Situation ausgesetzt werden würden, in der wir eine solche Entscheidung treffen müssen. Klar, lieben wir die Menschen, die uns nahestehen, die uns viel bedeuten und für die wir wohl auch schwierige Entscheidungen treffen würden. Aber lieben wir diesen einen Menschen auch so sehr, dass wir für ihn Dinge tun würden, die uns selbst auf ewig unglücklich machen?
Joy und Neél haben verdammt viel durchgemacht. Sie haben den Tod mit eigenen Augen gesehen, Freunde verloren, ihre Heimat und manchmal sogar ein Stückchen von sich selbst. Das Ende der Dilogie hat mir gezeigt, dass man manchmal auch die Liebe loslassen muss, um den richtigen Weg zu gehen – den Weg, der einen zum Glück oder Zufriedenheit führt. Natürlich schmerzt es einen Menschen zu verlieren, den man über alles liebt, aber es zerstört nicht das Leben danach. Ich finde, man muss selbst entscheiden, was das Beste für einen ist. Auch, wenn das egoistisch klingen mag, muss man einfach begreifen, was einem wirklich wichtig ist und vor allen Dingen, was einen glücklich macht.
Ich liebe die Dark-Canopy-Reihe und ich weiß, dass ich sie eines Tages bestimmt wieder lesen werde, weil diese Geschichte so viel mehr hat, als einfach nur eine Geschichte. Ich habe mit ihr gelebt, gefühlt, geweint, gelacht und gelitten.
Für mich ist diese Geschichte mein absolutes Jahreshighlight, was Dystopien angeht. Ich werde die Geschichte um Joy & Neél nicht so schnell vergessen. <3
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Eckdaten:
 
Titel: Dark Canopy (Teil 1)
Genre: Dystopie
Verlag: script5
Seiten: 528
 
Titel: Dark Destiny (Teil 2)
Genre: Dystopie
Verlag: script5
Seiten: 464


Rezension zu – „Izara – Sturmflut“ von Julia Dippel

Eckdaten:

Titel: Izara
Untertitel: Sturmflut
Teil einer Reihe: Band 3
Seiten: 448 (Amazon/Taschenbuch)
Genre: Urban Fantasy
Autor: Julia Dippel
Verlag: Planet! Thienemann-Esslinger Verlag

Klappentext:
Ari glaubt, ihre große Liebe Lucian für immer verloren zu haben, und begibt sich auf die verzweifelte Suche nach seinem Mörder. Vor allem Lucians Vater rückt ins Fadenkreuz. Der mächtige Dämon fühlt sich in die Ecke gedrängt und setzt einen tödlichen Brachion auf Ari an. Doch der ist kein Unbekannter und stellt Aris Welt auf den Kopf …

Cover:
Auch hier passt das Cover total <3 Schließlich geht es ja auch um Lucien.

Inhalt:
Also … mir fehlen einfach die Worte. Diese Reihe reißt einen einfach nochmal so krass mit, dass man beim Lesen nicht mehr atmen kann. Ich habe den 3. Teil innerhalb von 24 h verschlungen! 24 h!!! Ich weiß einfach nicht mehr, wie ich das Ganze zusammenfassen kann, weil einfach kein Wort der Welt dieser Geschichte gerecht wird. Man glaubt, wenn man den einen Teil gelesen hat, dass es nicht noch besser/bzw. gleichgut sein kann. Doch! Das geht, Leute.
Wir waren alle gespannt, was aus Lucien geworden ist. Ist er wirklich tot oder gibt es noch Hoffnung für ihn und Ari?
Am Anfang hat man so sehr mit ihr gelitten, weil man glaubte, Lucien wäre tot, aber dann kam der Moment, in dem man Stück für Stück erfuhr, was wirklich geschehen ist. [ACHTUNG SPOILER]
Dass Lucien sich ein weiteres Mal in Ari verliebt, hat mir nochmal vor Augen geführt, wie unglaublich stark das Band t zwischen den beiden ist. Man hat sich einfach wieder in diesem sarkastischen Lockenkopf verliebt, der alles für Ari tun würde, selbst wenn er dafür sein Leben gäbe.
Aber dann kam das Ende und es hat mir die Füße unter dem Boden weggerissen. Ich hatte Panik, Angst und Trauer zugleich gespürt.
Ich kann Teil 4 gar nicht abwarten!

Charaktere:
Die schönsten Szenen in diesem Teil waren einfach die, in denen man gemerkt hat, dass Lucien auf Aris Seite steht, obwohl er sich nicht mehr erinnern kann. Und trotzdem hat er ihre Bindung zueinander gespürt, obwohl er sie gar nicht „kannte“. [SPOILER ENDE]
Ich finde es so schön, sich immer wieder in die Charaktere hineinversetzen zu können. Mittlerweile sind alle eine so große Familie, dass man gar nicht weiß, wen man zuerst liebhalten will.

FAZIT:
Sturmflut lässt mich mit gebrochenem Herzen zurück, mit Tränen in den Augen und dem Drang unbedingt Teil 4 zu verschlingen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen und warte sehnsuchtsvoll auf das Finale, das ich fast schon gar nicht mehr abwarten kann!

Rezension zu – „Izara – Stille Wasser“ von Julia Dippel

 Eckdaten:

Titel: Izara
Untertitel: Stille Wasser
Teil einer Reihe: Band 2
Seiten: 489 (Amazon)
Genre: Urban Fantasy
Autor: Julia Dippel
Verlag: Planet! Thienemann-Esslinger Verlag

Klappentext:

Die gesamte unsterbliche Welt weiß nun von Izara, und während ihr Vater im Kerker der Phalanx schmort, wird Ari von der Liga vorgeladen. Dort muss sie sich nicht nur dem hohen Rat stellen, sondern auch Lucians Familie …

Cover:
Das Blau passt hier total!

Inhalt:
Ähm ich möchte hier eine Zusammenfassung schreiben, da sich Izara absolut in mein Herz geschlichen hat und es nicht anders u beschreiben ist, wie wundervoll diese Welt ist, die Julia da erschaffen hat. Ich denke, wenn ich gezwungen wäre, nur einen Teil, als meinen Lieblingsteil auszuwählen, dann wäre es tatsächlich Band 2 (kann sich aber noch bei Band 4 ändern). Ich habe sooo gelitten. Ich habe geweint. Ich habe geliebt. Ich war überall, nur nicht in der Realität, denn Izara wurde zu meiner Wirklichkeit. Ich liebe diese Charaktere der Geschichte so sehr, dass ich nach Teil 3 noch nicht einmal richtig schlafen konnte, weil das Ende so gemein war! Und Band 4 kommt erst Ende 2019 *heul*
Okay, aber warum hat ausgerechnet Band 2 mir so gut gefallen? [ACHTUNG SPOILER]
Es begann damit, dass Ari vor den hohen Rat treten musste, um sich der Liga zu stellen, die Ari am liebsten aufgefressen hätten. Aber diese mega guten Dialoge, Aris Selbstbewusstsein und … *puh* ich kann es gar nicht in Worte fassen, aber ich bin an dieser Stelle nur so über die Seiten geflogen.
Dann beginnt Ari gegenüber Lucien Misstrauen zu hegen, obwohl er immer nur für sie da sein wollte und dieser Tristan (ich hasse ihn!) sich wieder zwischen die beiden stellte. Am Ende … OH MEIN GOTT! Leute, dieses Ende hat mich einfach nur umgehauen. Ich hatte solches Herzklopfen und eine absolute Gänsehaut als Ari sich gegen die Liga behauptete. Und WIE sie das tat. Ich war so unfassbar stolz, genau wie Lucien und dann … Wir kennen ja das Ende von Teil 2 und MANN war ich froh, mir direkt Teil 3 bestellt zu haben. [SPOILER ENDE]

Charaktere:
Ich liebe alle Charaktere aus Izara, es gibt keinen der mir unsympathisch ist. Besonders aber liebe ich einfach Lucien. Seine Art, seine Arroganz, die Witze … ganz zu schweigen von seinem abgöttischen Sarkasmus. Aber auch Ari ist mir sehr ans Herz gewachsen und mehr noch ihre Liebe zu Lucien. *schnief* Ich liebe die beiden, wenn sie zusammen sind, wenn sie immer wieder aufs Neue ihre Hürden überwinden und ihre Liebe der Beweis dafür ist, dass sie einfach zusammengehören.

FAZIT:
Izara hat einfach mehr als 5 Sterne verdient. Dieses Buch gehört nun zu meinen Lieblingsbüchern, auf dem obersten Treppchen. Diese Reihe reißt einem das Herz aus der Brust und fügt es dir dann wieder zusammen. Ich kann einfach nicht in Worte fassen, wie unglaublich schön und gefühlvoll diese Reihe ist.
Julia, ich drück dir all meine Däumchen, dass diese Reihe irgendwann von den ganz Großen verfilmt wird. Diese Geschichte hätte es einfach so verdient und ich würde mich freuen, dann nochmals Lucien und Ari auf eine ganze andere Art begegnen zu können.
1000… Sternen für eine außergewöhnliche Geschichte.

Rezension zu – „Izara – Das ewige Feuer“ von Julia Dippel

Eckdaten:


Titel: Izara

Untertitel: Das ewige Feuer

Teil einer Reihe: Band 1

Seiten: 543 (Amazon)

Genre: Urban Fantasy

Autor: Julia Dippel

Verlag: Planet! Thienemann-Esslinger Verlag



Klappentext:

Ari hält sich für ein ganz normales Scheidungskind: Sie lebt bei ihrer labilen Mutter, verabscheut ihren reichen Vater und jobbt neben der Schule, um sich ein Auto leisten zu können. Doch all ihre durchschnittlichen Sorgen rücken schlagartig in den Hintergrund, als übernatürliche Wesen versuchen, sie zu töten. Einer von ihnen ist Lucian, für den Ari als Tochter seines Erzfeindes ganz weit oben auf der Abschussliste steht. Als er jedoch erkennt, wie sehr er sich getäuscht hat, begeben sich die beiden auf die gefährliche Suche nach Antworten. Vor ihnen tut sich ein Abgrund aus Intrigen, Verrat und den Machtspielen einer verborgenen Gesellschaft auf, in der Ari ihren Platz finden und vor allem überleben muss.

Cover:
Ich mag das Cover total <3 Es ist passend und fällt einem direkt ins Auge.

Inhalt:

In Izara geht es um Ari, die von allen gejagt wird, jedoch sie selbst nicht weiß, weshalb das so ist. Durch ihre Freundin und den gutaussehenden Lucien wird sie in eine vollkommen andere Welt geschleudert, die sie erst einmal verstehen muss.
Die Welt spielt in unserer und es gibt Primus, Brachion, Phalanx (Oh Gott, ich hoffe ich schreibe das hier richtig) und noch viele weitere Wesen, die aus unserer Welt eine noch viel gewaltigere machen. Ich liebe sie und verlor mich sehr gerne in ihr.
Besonders die Idee dahinter hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Charaktere:

Ari: Mir ist die Protagonistin gleich am Anfang total sympathisch gewesen und ganz besonders toll fand ich, dass sie nicht gleich ausgeflippt ist, als man ihr Stück für Stück die neue Welt erklärt hat, in der sie lebt. Ari ist selbstbewusst und mutig, doch ab und an hatte ich auch das Gefühl, dass sie manchmal nicht wusste, was sie wirklich will
Lucien: Mein Lieblingscharakter aus dem Buch. Ich mag ja eigentlich Bad Boys, aber nicht zu übertriebenen, die dann wieder diese Grenze sprengen, wo es dann doch zu viel des „Bösen“ wird. Lucien ist genau richtig. Man schließt ihn sofort in sein Herz <3
Lizzy: Sie ist die beste Freundin von Ari und war bisher immer der fröhliche, unbesorgte Part in der Gruppe. Ich mochte sie.
Gideon: Anfangs war er mir etwas seltsam, aber dann nach und nach taute das Eis zwischen uns und ich begann ihn ebenfalls zu mögen
Ich glaube in diesem Buch gab es keinen einzigen Charakter, der mich dermaßen genervt hat. Klar, bis auf die Antagonisten, die soll man ja hassen ;)

FAZIT:
Ich habe mich eigentlich von Urban Fantasy abgewandt. Wirklich. Weil diese Teenie-blabla-Nummern mir einfach irgendwann nicht mehr sympathisch waren. Izara hat mir genau das Gegenteil bewiesen. Ich kann den zweiten Teil kaum erwarten! 4,5 Sternen von 5!!